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Meine Arbeit in Berlin

 

Karin Strenz auf Facebook

 Meine Arbeit im Wahlkreis Meine Woche im Parlament

 


 

 

 

25. Mai 2016 ►CDU-Kreisvorstand Nordwestmecklenburg

Heute Abend war ich in Grevesmühlen beim Vorstand des CDU-Kreisverbandes Nordwestmecklenburg zu Gast. Zusammen mit unseren Landtagskandidaten Frieder Weinhold, Thomas Grote und Christiane Berg sowie den weiteren Vorstandsmitgliedern haben wir die elementaren Etappen für die anstehenden Wochen besprochen. Ich freue mich, die Kandidaten für den Einzug in den Landtag zu unterstützen!

 

   

Mit dem Kreisvorsitzenden Prof. Dr. Erhard Huzel sowie den Landtags-

kandidaten Frieder Weinhold, Christiane Berg und Thomas Grote (v.l.)

 

Mit Schatzmeister Dr. Roland Anderko sowie Kreisgeschaftführerin

Ingrid Schafranksi

 

24. Mai 2016 ►Kasachischer Botschafter im Wahlkreis

Gute Traditionen müssen aufrechterhalten werden! Nach diesem Motto festigen wir die Freundschaft zwischen Kasachstan und Mecklenburg im Rahmen des nunmehr vierten Deutsch-Kasachischen Wirtschaftstages in enger Zusammenarbeit mit Siegbert Eisenach, dem Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer zu Schwerin. Mit diesem Format möchten wir Verbindungen zwischen kasachischen und deutschen Unternehmern herstellen. So haben wir im vergangenen Jahr gemeinsam mit der Staatskanzlei, dem Wirtschaftsministerium und der IHK eine Delegationsreise mit mecklenburgischen Unternehmern nach Kasachstan unternommen. Natürlich spielte auch die international bedeutende Weltausstellung EXPO 2017 in Kasachstan eine große Rolle. Mecklenburg hat großes Interesse, hier aktiv mitzuwirken. Auch S.E. Bolat Nussupov, kasachischer Botschafter in Deutschland, zeigte sich hoch erfreut über das Interesse und Engagement der Mecklenburger zu Kasachstan.

 

   

Mit den Teilnehmern des Wirtschaftstages

 

Ausführliche Informationen zu Kasachstan

 

Das ihm unser Bundesland sehr am Herzen liegt, drückte er in einem ganz besonderen Wunsch aus: Er möchte die Ostsee sehen und genießen. Dieser Bitte bin ich mit einem Kurzbesuch im wunderschönen Ostseebad Boltenhagen natürlich gerne nachgekommen. Wir konnten ihm das komplette „maritime“ Programm bieten: Meeresrauschen, Möwengeschrei, Wellen, Sonne, Eis und Matjeshappen auf Vollkornbrot mit Zwiebelringen und Gewürzgurken. Wer weiß, vielleicht hat der Botschafter mit diesem zauberhaften Gericht eine Marktlücke in Kasachstan entdeckt. ;)

 

   

Frischer Matjes 

 

Das "Haustier" am Strandaufgang 3

 

Mit meinen Berliner Büroleiter Christian Stambor, Botschafter S.E. Bolat Nussupov,

meinem Mann Kurt sowie Rotraud und Reinhardt vom Strandaufgang 3 in Boltenhagen (v.l.)

 

Auch in Berlin arbeite ich eng mit dem kasachischen Botschafter zusammen. Seit Dezember 2015 bin ich Vorsitzende der Deutsch-Kasachischen Gesellschaft (DKG e.V.). Nicht nur auf regionaler Ebene, auch auf nationaler Ebene bin ich gemeinsam mit dem kasachischen Botschafter darum bemüht, die bilateralen Beziehungen zu intensivieren. Ein wichtiger Aspekt bildet insbesondere die Bildung. Die Botschaft hat heute kasachische Studenten in Berlin zu einem Studentenforum geladen, gerne habe ich die Einladung zur Begrüßung der Studenten angenommen. Ich finde es enorm wichtig, dass sich junge Leute miteinander vernetzen, über die Grenzen ihrer Heimat hinweg blicken und andere Kulturen kennenlernen. Denn gerade in einer global vernetzen Welt ist es für ein gemeinsames Miteinander in meinen Augen unausweichlich, sich kennenzulernen um einander besser zu verstehen und Verständnis für den anderen aufzubringen.

 

   

Kasachische Studenten in Deutschland

 

Begrüßung in der Botschaft

 

23. Mai 2016 ►Unterwegs im Wahlkreis

In Berlin finden in aller Regel zwei Sitzungswochen in einem Monat statt. Dies soll nun nicht suggerieren, dass wir die restliche Zeit pausieren. Ganz und gar nicht, denn dann heißt es: In der Heimat spielt die Musik. Und ich kann Ihnen sagen, dass mein Wahlkreisbüro sich alle Mühe gemacht hat, mir eine Woche mit vielen interessanten Terminen, netten Begegnungen und tollen Eindrücken zu organisieren. Diejenigen, die regelmäßig einen Blick auf meine Beiträge im Netz werfen, wissen bereits, wie groß mein Heimatwahlkreis ist: größer als das Bundesland Saarland. Und bei dieser Fläche sind zwei Worte Programm, „Geduld“ und „Ausdauer“ bringen es auf den Punkt. Denn um stets von A nach B zu reisen, bin ich oft und lange unterwegs.


Das ist auch der Grund, dass ich in der vergangenen Woche nicht unmittelbar über meine Arbeit berichten konnte. Doch ist es mir ein persönliches Bedürfnis, Sie im Nachhinein an meinen Eindrücken und dazugewonnen Erkenntnissen teilhaben zu lassen. Ich möchte kurz über die Höhepunkte meiner vergangenen Wahlkreiswoche berichten.


Neubukow im Landkreis Rostock füllte einen ganzen Tag aus, Bürgermeister Dethloff begleitete mich zu den Terminen vor Ort. Der Besuch bei den Senioren der Stadt war sozusagen die „Ouvertüre“ des Tages. Als Abgeordnete ist es wichtig, möglichst viele Argumente und Ansichten aller Generationen bei anstehenden Entscheidungen von Bundesgesetzen zu berücksichtigen. Die Fragen der Alterssicherung, Möglichkeiten von Senioren im Ehrenamt und aktuelle politische Themen haben wir gemeinsam besprochen.

 

Mit Bürgermeister Roland Dethloff und Seniorinen aus Neubukow


Doch wie gerade erwähnt, müssen alle Generationen berücksichtigt werden. Deshalb habe ich anschließend die 9. und 10. Klasse Regionalen Schule in Neubukow besucht. Zukunftschancen, Ausbildungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten aber auch das Bildungssystem in unserem Bundesland beschäftigten die jungen Leute im gemeinsamen Gespräch. Und ich freue mich schon heute auf unser baldiges Wiedersehen, denn im Rahmen einer bildungspolitischen Reise blicken die Schülerinnen und Schüler im Juli hinter die Kulissen der Arbeit des Deutschen Bundestages.

 

Im Gespräch mit der Schulleiterin


Am Nachmittag sprach ich mit engagierten Flüchtlingshelfern aus dem Ort, unter anderem informierte mich die Gleichstellungsbeauftragte Frau Prüter sowie die ehemalige Landtagsabgeordnete Beate Mahr zu den Entwicklungen in Neubukow. Diese Gespräche sind enorm wichtig, denn ich möchte die Auswirkungen unsere Gesetze vor Ort prüfen. Insbesondere die nationalen Maßnahmen standen im Fokus. Wir waren uns einig, dass die Integration ein enorm wichtiger Bestandteil darstellt. Einiges haben wir bereits auf den Weg gebracht, doch an einigen Stellschrauben müssen wir unbedingt noch drehen.

Und nun ein Schlenker zu einem anderen, aber nicht weniger wichtigen Thema. Neben der touristischen Wirtschaftskraft ist die Landwirtschaft auch heute nach wie vor ein wertvoller Wirtschaftszweig in unserer Heimat. Hof Bredenkampf in Bössow verbindet beides, sowohl Ferienwohnungen als auch landwirtschaftliche Aktivitäten stehen hier im Einklang. Gemeinsam mit Herrn Bredenkamp und dem neuen Präsidenten des Landesbauernverbandes, Detlef Kurreck, sprachen wir über Chancen und Herausforderungen. Wo können wir nachbessern, was läuft gut, wo können wir Türen öffnen – all diese Fragen tauchen in so einem Gespräch auf. Und das ist wichtig und zudem mein eigener Anspruch, denn ich möchte die „unverblümte“ Realität sehen. Diese kann natürlich gut aussehen, aber auch die Kehrseite der Medaille ist stets Beachtung zu schenken. Aber nur aus erster Hand kann ich die wahren Informationen gewinnen. Ich komme gerne nach Berlin mit guten Nachrichten aus der Heimat. Doch umso wichtiger ist es, Dinge anzusprechen, die nicht optimal laufen. Denn es ist unsere Aufgabe, nicht nur zu beschließen, sondern auch zu evaluieren und gegebenenfalls nachzusteuern. So haben wir natürlich auch über die besorgniserregenden Nachrichten um sinkende Milchpreise, die uns nun schon einige Zeit begleiten, gesprochen. Hier müssen wir schleunigst eine Lösung finden.

 

Mit Herrn Bredenkamp (.l) und Detlef Kurreck, Präsident des Landesbauernverbandes


Mein Highlight der Woche war ein Termin in Dorf-Mecklenburg. Ganz oft kommen Schülergruppen aus allen Gegenden meines Heimatwahlkreises nach Berlin. Gerne nehme ich auch Einladungen in die Schulen an. Gesagt, getan. Diese „Orte“ sind mir keineswegs fremd, denn ich bin selbst gelernte Sonderschulpädagogin. Vier Klassen erwarteten mich dann im Foyer der Regionalen Schule in Dorf Mecklenburg. Kurz am Rande erwähnt – es kommt nicht oft vor, dass ich so viele Menschen an einem Tag treffe. Ich bin zwar, wie bereits erwähnt, oft im Wahlkreis unterwegs. Aber wer unsere Heimat kennt, weiß, dass man stundelang unterwegs sein kann, ohne überhaupt jemanden getroffen zu haben. Zurück zum Thema –  sie können sich vorstellen, was alles bei so vielen jungen Leuten zur Sprache kommt: ALLES … Es war für mich ein hervorragende und zutiefst angenehmer Termin, denn das Interesse war unglaublich groß. Nicht nur die Schülerinnen und Schüler haben neue Erkenntnisse gewonnen, auch ich habe viele Eindrücke mit im Gepäck.

 

   

 

 

 

 

Mit Schulleiterin Dr. Skodda

 

 

12. Mai 2016 ►Aserbaidschanische Abgeordnete im Deutschen Bundestag

Gestern habe ich als Vorsitzende der Deutsch-Südkaukasischen Parlamentariergruppe gemeinsam mit weiteren Kollegen aus dem Deutschen Bundestag Abgeordnete aus dem aserbaidschanischen Parlament empfangen. Wenn Sie regelmäßig meine Beiträge auf Facebook oder www.strenz.de lesen, können Sie sicher erahnen, welches Thema in erster Linie erörtert wurde: Der Konflikt um Berg-Karabach zwischen den beiden Südkaukasusstaaten Armenien und Aserbaidschan.

Im Gespräch mit den Abgeordneten wurde deutlich, dass es ein großer Wunsch der Aserbaidschaner sei, endlich in friedlichen Verhältnis mit seinem Nachbarstaat zu leben. Von deutscher Seite haben wir ausdrücklich betont, dass wir intensiv um eine Beilegung des Konfliktes im Rahmen des deutschen OSZE-Vorsitzes in diesem Jahr bemüht sind. Die notwendige Voraussetzung für Friedensverhandlungen ist zunächst eine ernstzunehmende Waffenruhe. Beide Seiten müssen eine Garantie abgeben, die Waffen ruhen zu lassen. Einseitige Maßnahmen bringen uns keinen Schritt weiter. Die Abgeordneten betonten, dass dieser Konflikt sehr viel Zeit in Anspruch nehme, wichtige Themen bleiben zum Teil leider auf der Strecke. Doch sieht die junge Generation der Aserbaidschaner eine Chance in Wissenschaft, Bildung und Forschung und unternimmt wegweisende Anstrengungen, das Land voranzubringen. Sie baten uns um Hilfe, ein für uns interessantes Bildungsprojekt zu unterstützen: Eine deutsche Schule in Aserbaidschan. Diese Idee finden wir toll! Die Parlamentariergruppe Südkaukasus wird in den kommenden Wochen prüfen, inwieweit wir die Realisierung dieses Projektes unterstützen können.

 

 

 

10. Mai 2016 ►Gedenkveranstaltung Heydar Aliyev

Gestern Abend lud die aserbaidschanische Botschaft in Berlin zu einer Gedenkveranstaltung zum 93. Geburtstages von Heydar Aliyev ein. Er war von 1993 – 2003 Staatspräsident - in einer herausfordernden Zeit, denn in diesem Zeitabschnitt mussten die Weichen für das moderne Aserbaidschan nach dem Zerfall der Sowjetunion gestellt werden.

 

Sängerin Silke Hartstang

 

Botschafter S.E. Parviz Shahbazov würdigte die Verdienste des im Jahre 2003 verstorbenen Präsidenten in einer Ansprache. Anschließend verzauberten die Pianistin Elnara Ismailove und Sängerin Silke Hartstang die zahlreichen Gäste mit wundervollen musikalischen Klängen, sowohl deutsche als auch aserbaidschanische Stücke wurden dargeboten. Natürlich ist so ein Abend eine gute Möglichkeit, die Beziehungen zwischen unseren beiden Ländern auf verschiedenen Ebenen, sei es wirtschaftlich, politisch oder kulturell, zu fördern. Als Vorsitzende der Deutsch-Südkaukasischen Parlamentariergruppe im Deutschen Bundestag setze ich mich für die Festigung der Partnerschaft mit der südkaukasischen Region ein – das habe ich gestern auch im Interview mit einem aserbaidschanischen TV-Sender betont.

 

Im Interview

 

8. Mai 2016 ►Alles Liebe zum Muttertag

Alles Liebe zum Muttertag! ❤ Gemeinsam mit Landtagskandidat und Kreistagspräsident Olaf Steinberg und Dr. Mollenhauer, den ich schon seit 2002 kenne, haben wir die neuen Mütter auf der Geburtsstation in Crivitz herzlich beglückwünscht. Ein großes Dankeschön gilt natürlich auch den Hebammen und allen helfenden Händen, die sich rund um die Uhr um unsere neuen Erdenbürger kümmern.

 

   

Wir begrüßen den neuen Erdenbürger

 

Mit Dr. Mollenhauer

 

7. Mai 2016 ►Landesrapsblütenfest Sternberg

Jedes Jahr auf's Neue freue ich mich über die traumhaft blühenden und weitläufigen Rapsfelder, die derzeit unsere wunderschöne Landschaft unter blauen Himmel glanzvoll erstrahlen lassen. Und wenn die Rapsblüte ihre Schönheit präsentiert, versammeln wir uns traditionell in Sternberg zum alljährlichen Landesrapsblütenfest.

 

   

Rapsblütenfeld in Mecklenburg

 

Ein majestätischer Anblick

 

Willkommensgrüße auf dem Landesrapsblütenfest

 

   

Mit meinem Mann Kurt (m.) und

Sternbergs Bürgermeister Armin

Taubenheim

 

Großer Andrang bei tollem Wetter

 

Mit Pfarrer Horst Gollnick

    

 

2. Mai 2016 ►Fischerfest bei Fischer Rettig

Ich vermute, dass viele von uns am 1. Mai seit etlichen Jahren festen Traditionen nachgehen. Die einen versammeln sich zur Fahrradtour oder „satteln“ ihr Motorrad zur ersten Ausfahrt, andere wiederum genießen diesen Tag mit der Familie auf Maibaumfesten … auch für mich ist der 1. Mai ein Tag, an dem ich schon seit vielen Jahren und sicher auch in der Zukunft weiß, wo ich hingehöre: Zum Fischerfest von Fischer Rettig in Sternberg. Kreistagspräsident und Landtagskandidat Olaf Steinberg war natürlich auch wieder vor Ort. Aalwürfeln, Fischsuppe und –brötchen, Musik, nette Gespräche mit Freunden und Bekannten – rund um ein gelungener Tag zum Wohlfühlen. Bis zum nächsten Jahr ;)

 

   
Mit Fischer Rettig

 

 

Mit unseren Bäckern aus Brüel

 

 

29. April 2016 ►Eine Schatztruhe für die Heimat

Gestern wurde die „Schatztruhe“ für unsere Region geöffnet – auf der feierlichen Fördermittelübergabe gab der Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur Alexander Dobrindt bekannt, dass die Landkreise Ludwigslust-Parchim und Nordwestmecklenburg mit 81 Mio. Euro (NWM: 41.379.280,00 €, LWL-PCH: 39.186.851,00 €) von der Breitbandförderung des Bundes profitieren.

 

   

Mit meinem Kollegen Dietrich Monstadt und Bundesverkehrsminister

Alexander Dobrindt

 

55 Förderbescheide deutschlandweit

 

Alle 6 in den Landkreisen Nordwestmecklenburg und Ludwigslust-Parchim im ersten Aufruf des Bundes beantragten Breitbandprojekte werden in voller Antragshöhe gefördert. Das ist toll und zeigt, dass schnelle und gute Planung und Antragstellung belohnt werden und Ansporn für die Zukunft sein muss. 

Wir haben uns im Koalitionsvertrag darauf verständigt, dass bis 2018 für eine flächendeckende Grundversorgung mit Datenraten von 50 Mbit/s und mehr gesorgt werden soll. Das Bundesförderprogramm ist ein zielführendes Instrument.

 

Feierliche Übergabe der Förderbescheide

 

Konkret erhielten in meinem Heimatwahlkreis die Ämter Sternberger Seenlandschaft, Eldenburg Lübz, Plau am See sowie Dorf Mecklenburg-Bad Kleinen die Zusage für eine Förderung. Die CDU-Landesgruppe Mecklenburg-Vorpommern im Deutschen Bundestag hat sich für die Realisierung der Projekte beim Bundesverkehrsminister stark gemacht.

 

   

Freudige Entgegennahme der Urkunden

 

Mit Bundesminister Alexander Dobrindt, Landesminister Christian Pegel,

Landrätin Kerstin Weis und Dietrich Monstadt

 

In diesen Tagen endet die zweite Runde (Antragszeitraum 02.02.16 – 29.04.16) und ich hoffe sehr, dass noch weitere Städte, Gemeinden und Landkreise die Chance genutzt haben, einen Antrag zu stellen, um die weißen Flecken auf der Breitband-Internetautobahn verschwinden zu lassen. Denn die Digitalisierung macht sich quasi in jedem Lebensbereich deutlich. Gerade dem ländlichen Raum muss hier unter die Arme gegriffen werden. Die Industrie 4.0 erfordert gewisse Voraussetzungen. Der Breitbandausbau ist hier unabdingbar, damit unsere mittelständischen Unternehmen in der Region wirtschaftlich mit der Konkurrenz Schritt halten kann. Auch private Haushalte können von dem Ausbau profitieren.

 

Landrat Rolf Christiansen mit den Urkunden für die Fördermittel

 

28. April 2016 ►Newsletter Europarat

Seit 2009 bin ich Mitglied der Parlamentarischen Versammlung des Europarates in Strasbourg. Dieses Gremium ist eine bedeutende europäische Institution, die sich vorrangig mit der Festigung und Förderung von Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechten befasst. Gerade die derzeitigen Krisenherde auf der Welt zeigen, dass wir für diese drei bedeutenden Säulen unseres gesellschaftlichen Miteinanders eine solche Instanz brauchen.

Die Parlamentarische Versammlung des Europarates tagt vier Mal im Jahr – und über die Aktivitäten unserer Fraktion möchten wir Sie durch unseren neuen Newsletter informieren.

 

 

 

26. April 2016 ►Auf ein Wiedersehen

Was bewegt junge Menschen, worüber machen sie sich Gedanken? Am besten, man fragt sie! Die Gelegenheit hatte ich heute, denn um die 40 Schülerinnen und Schüler der Regionalen Schule Cambs und Brühl machten sich auf in die Bundeshauptstadt. Es ist immer wieder spannend, welche Themen angesprochen werden. Heute haben wir ein ziemlich breites Spektrum diskutiert: Von Flüchtlingen oder Verteidigungspolitik bis hin zu einem möglichen NPD-Verbot. In dieser Legislaturperiode habe ich sehr viele Besucher im Deutschen Bundestag empfangen, unter ihnen überwiegend Schulklassen. Lassen Sie mich versuchen, die eingangs gestellte Frage zu beantworten … alles! Kaum ein Bereich wurde in den vergangenen Jahren nicht angesprochen. Das junge Menschen neugierig sind, ist ein absolut gutes Zeichen. Zurück zur heutigen Gruppe. Ich weiß, leider hatten wir nur eine Stunde Zeit zum schnacken. Eine Sitzungswoche ist für Abgeordnete mit einem Marathon vergleichbar. Daher habe ich auch nicht lange gezögert, um die Einladung in die Schule anzunehmen. Ich freue mich auf ein Wiedersehen …

 

 

16. April 2016 ►Tag der offenen Tür der Feuerwehr Klütz mit Fahrzeugübergabe

Für einen korrekten und fachgerechten Einsatz braucht eine Feuerwehr zuverlässige Hilfsmittel. Die neuen Fahrzeuge sind daher unabdingbar, denn die Menschen in Klütz und Umgebung erwarten eine verlässliche und stetige Bereitschaft. Gerade in dieser Gegend haben hat die Wehr eine nicht zu unterschätzende Palette an Aufgaben zu erfüllen: Der Brandschutz sowie die technische Hilfsleistung in der Stadt als auch im gesamten Amt Klützer Winkel und insbesondere auch im Ostseebad Boltenhagen stehen auf der Agenda. Im Hochsommer unterstützen sie die Feuerwehr im Ostseebad und leisten zudem Hilfe innerhalb des Strandgebietes in Wohlenberg. Die touristische Ausprägung in unserer Region legt Ihnen zusätzlich besondere Aufgaben auf. Wenn man sich diese Aufgabenfülle vor Augen führt, haben die Kameraden ein Anrecht darauf, auch die notwendige Unterstützung erwarten zu dürfen. Ich begrüße es daher sehr, dass das Innenministerium des Landes sich für eine möglichst optimale Versorgung unserer Wehren einsetzt.

 

   

Ein Grußwort an die Kameradinnen und Kameraden sowie Gäste

 

Gut besuchte Veranstaltung

Unsere Arbeit, genauer gesagt das großartige ehrenamtliche Engagement und meine Tätigkeit im Deutschen Bundestag haben eine direkte Parallele. Seit 2009 sitze ich im Ausschuss für Sport und Ehrenamt. Und gerade das Ehrenamt spielt bei hier eine vorwiegende, wenn nicht sogar die wichtigste Rolle. Als Tochter eines Feuerwehrmannes habe ich quasi eine fast angeborene Affinität zu den Kameradinnen und Kameraden, die beim Ertönen der Sirenen alles stehen und liegen lassen, wenn´s brennt, sich in ihre Uniformen schwingen und zügig in den Einsatz ausrücken. Mit Technik und Ausrüstung alleine ist aber noch kein Einsatz erfolgreich abzuschließen. Wir brauchen bestens ausgebildete Frauen und Männer. Einfach in die Feuerwehr eintreten und mitmachen ist eine Illusion, Weiterbildungen und Lehrgänge bringen Sie erst auf Kurs. Überwiegend nutzen sie ihre Freizeit, um ihren Mitmenschen in brenzligen Situationen zu helfen und sich fortzubilden. Das ist nicht selbstverständlich, umso mehr freut es mich, dass diese Wehr hier gut aufgestellt ist und auch eine effektive Nachwuchsförderung betreibt. Erst vor kurzem habe ich gelesen, dass Adrian Wegner, Jasmin Malek, Lara Sophie Weigel und Felix Zimmermann in den aktiven Dienst der Freiwilligen Feuerwehr Klütz aufgenommen wurden. Herzlichen Glückwunsch! Sie tragen ab jetzt ein hohes Maß an Verantwortung.

 

   

Mit Bürgermeister Guntram Jung

 

Die neue Technik wird vorgeführt

 

Ihnen allen gilt mein ganz persönlicher Respekt und vor allem große Dankbarkeit. Aber auch jenen ist zu danken, die für dieses außerordentliche Engagement großes Verständnis aufbringen. Das sind die Menschen um Sie herum, allen voran Ihre Familien aber nicht zuletzt auch Ihre Arbeitgebern. 

 

   

Symbolische Schlüsselübergabe durch den Bürgermeister an den Wehrführer

 

Die Kameraden sind stolz auf die neuen Errungenschaften

 

Nach dem Besuch der Klützer Feuerwehr habe ich mir die Zeit genommen, Freunde aus dem Nachbarort, Boltenhagen, zu besuchen. Gemeinsam mit Rotraud und Reinhard Rieckhoff, Strandkorbvermieter aus dem Ostseebad, haben wir schon so einiges für den Ort auf die Beine gestellt. Es war schön, Euch wiederzusehen. Und ein Besuch bei "Amore", die ein schnuckeliges Eiscafé im Ortskern führt, gehört natürlich auch dazu!

 

   

Mit meinem Mann Kurt, Rotraud Rieckhoff und "Amore" (v.l.)

 

Frühling im Ostseebad

 

 

13. April 2016 ►Wiedersehen macht Freude

Alle Jahre wieder bekomme ich in Berlin Besuch aus Plau am See, das ist garantiert! Denn schon lange beteilige ich mich am Plauer Weihnachtsstammtisch der CDU. Die Einnahmen, die durch die legendäre Tombola erzielt werden, kommen sozialen Projekten und engagierten Vereinen zugute. Mein traditioneller Beitrag: Ein Hotelgutschein für 2 Personen und 2 Nächte im Zentrum der Bundeshauptstadt und natürlich ein persönlicher Besuch in meinem Bundestagsbüro sowie eine exklusive Führung durch die „heiligen Hallen“ des Deutschen Bundestages. Heute war es wieder soweit, die Gutscheingewinner, die an Weihnachten 2015 gewannen, sind heute in meinem Büro gewesen. Wie der Zufall es so will, hatte ich das Ehepaar Hiller zu Gast. Sie haben schon 2010 gewonnen, den dazugehörigen Beitrag auf meiner Homepage www.strenz.de haben wir heute aus unserem Archiv rausgesucht – das Wiedersehen hat große Freude gemacht … und wer weiß, alles guten Dinge sind 3! Der Gutschein ist zum nächsten Weihnachtsstammtisch definitiv wieder zu gewinnen.

 

 

12. April 2016 ►Klausurtagung Arbeitsgruppe Verteidgung CDU/CSU Fraktion

Zurzeit tagt die Arbeitsgruppe Verteidigung der Unionsfraktionen im Deutschen Bundestag. Auf unserer Klausurtagung haben wir zahlreiche Themen auf der Agenda, gerade erörtern wir die weltweite Bedrohung des radikal-islamistischen Terrorismus durch den IS.

 

   

 

 

 

 

11. April 2016 ►Klage nicht nachvollziehbar!

 

11. April 2016 ►Vertiefung der deutsch-kasachischen Freundschaft

Im Mai 2012 habe ich gemeinsam mit der Industrie- und Handelskammer zu Schwerin den 1. Deutsch-Kasachischen Wirtschaftstag in Mecklenburg-Vorpommern ins Leben gerufen. Derzeit bereiten wir den nunmehr 4. Wirtschaftstag vor. Von Beginn an ist die Hansestadt Wismar ein fester Partner an unserer Seite. Bürgermeister Thomas Beyer ist heute in mein Berliner Bundestagsbüro gekommen, um sich mit dem kasachischen Botschafter, S.E. Bolat Nussupov, die Geschäftsführerin Galina Nurtasinowa, Geschäftsführerin der Deutsch-Kasachischen Gesellschaft und mir über Ideen zur Vertiefung der Freundschaft unserer Länder auszutauschen. Damals haben wir im Wismarer Rathaus eine Kooperationsvereinbarung mit der kasachischen Region Kokschetau unterzeichnet. Wir sind uns einig, diese Vereinbarung mit weiteren Ideen zu füllen. Wirtschaftlich und kulturell bieten sich viele Möglichkeiten an, die wir in Zukunft enger miteinander koordinieren wollen.

 

Mit Bürgermeister Thomas Beyer, Botschafter Bolat Nussupov und

Galina Nurtasinowa, Geschäftsführerin der DKG e.V.

 

11. April 2016 ►Schüler blicken hinter die Kulissen

Gestern bin aus der Heimat zur neuen Sitzungswoche nach Berlin aufgebrochen. Auch zwei Schulklassen sind mir heute ins politische Berlin gefolgt – so habe ich auch in der Bundeshauptstadt ein gewisses Feeling von Heimat. Beide Gruppen, sowohl die Schüler der 11. Klasse des Gymnasiums aus Bad Doberan als auch die 9. und 10. Klasse der Verbundenen Schule Dorf Mecklenburg hatten die Gelegenheit, einen Vortrag auf der Besuchertribüne des Plenarsaals zu hören und die legendäre Kuppel des Reichstages zu besuchen. Außerdem hatte ich die tolle Möglichkeit, die Gruppen persönlich zu treffen. Und wir hatten uns viel zu erzählen. Nicht nur ich habe über meine Arbeit berichtet, die Schülerinnen und Schüler haben mir viele Eindrücke und Erfahrungen über aktuelle Schlagzeilen und Themen mit auf den Weg gegeben. Danke für Euren Besuch!

 

   

Gefüllter Besucherraum im Reichstag ...

 

... mit den Schülern aus Bad Doberan

 

Dorf Mecklenburger Klassen im Deutschen Bundestag

 

8. April 2016 ►Besuch aus der Schweiz

Der Deutsche Bundestag ist eines der meistbesuchtesten Gebäude in Deutschland, viele internationale Gäste nutzen während eines Berlinaufenthaltes gerne die Chance, einen Blick in die altehrwürdigen Mauern des Reichstages und die „neuen“ Bürogebäude zu werfen. Auch ich hatte Freunde aus der Schweiz hier, die sich die Zeit genommen haben, die Gebäude zu erkunden und insbesondere mehr die außergewöhnliche Geschichte zu erfahren. Es gibt so viel zu entdecken und man kann sich ganz schnell mal in den versteckten Gängen verirren – ja, mir erging es 2009, als ich in den Deutschen Bundestag eingezogen bin, nicht anders …

 

Die Schweizer Gruppe über den Dächern Berlins

6. April 2016 ►Unterwegs im Altkreis Parchim

Als gelernte Sonderschulpädagogin liegt mir der Bereich Bildung und Ausbildung sehr am Herzen, umso mehr habe ich mich auf den Besuch der Naturgrundschule in Plate gefreut. Unsere Kinder sind unsere Zukunft – dieser Spruch hat schon einige Jahre auf dem „Buckel“, hat heutzutage aber mehr Bedeutung denn je. Gemeinsam mit Olaf Steinberg, Präsident des Kreistages Ludwigslust-Parchim, habe ich einen gelungenen Einblick in den Alltag dieser einmaligen Schule erhalten. Wichtig, einer Lehrerin fällt sowas natürlich sofort auf, sind in dieser Einrichtung viele lernende Kinder, die ganz viel Spaß am Unterricht haben. Die Leitung und das Lehrerkollegium haben sich intensive Gedanken gemacht, wie man die Schulstunden möglichst so gestaltet, dass die Kinder mit Freude an die Sache herangehen. Das klappt nach meinem persönlichen Empfinden super. So durften wir beobachten, dass die Kinder die Chance haben, intensiv zu experimentieren. Natürlich ist die Theorie wichtig, aber die Praxiserfahrung, das Experimentieren, um das Gelernte anzuwenden, ist für eine nachhaltige Einprägung der gewonnenen Erkenntnisse zweifelsohne ebenso bedeutend. Inner- und außerhalb des Gebäudes ist zudem klar erkennbar, dass der Name „Naturgrundschule“ sich klar im Handeln wiederspiegelt. Es gibt spezielle Arbeitsgruppen, wie die AG „Sperrholz“, die sich engagiert mit der Gestaltung und Verarbeitung von Naturprodukten befasst. Wandmalereien im Gebäude, ein Insektenhotel aus Holz auf dem Schulhof und viele andere Projekte zeigen die Verbundenheit der Kinder mit unserer wunderschönen Natur. Hier sind die Kleinen gut aufgehoben!

 

   

Zu Besuch in der Naturschule Plate

 

Bewundernswerte Wandmalereien im Schulgebäude

In einer Wahlkreiswoche besuche ich traditionell auch unsere Unternehmen. Mal sind es Begegnungen, die schon traditionell jährlich in meinem Terminkalender feststehen, oft sind es aber auch Besuche bei neuen Inhabern und Geschäftsführern. Oder aber Antrittsbesuche bei Firmen, die schon viele Jahre in Mecklenburg fest verankert sind. Wir sind zwar nicht das produktionsstärkste Bundesland, dennoch haben wir eine breite Palette an Produkten und Dienstleistungen zu bieten, worauf wir sehr stolz sein können. Bootsbau Schubert, direkt an der Stör-Wasserstraße gelegen, stand heute auf meiner Agenda. Bootsneubauten, Reparaturen an Holz- und Kunststoffbooten, Restaurierung von Holzbooten, Um- und Ausbau von Booten, Herstellung von Zubehörteilen … die Liste der Leistungen des Bootsbauers ist lang. Auch die Fähigkeiten des traditionellen Handwerks werden in dieser Werkstatt weitergegeben, Lehrlinge bilden hier eine wichtige Säule.

 

In der Werkstatt der Bootsbau Schubert GmbH

 
Anschließend habe ich unseren Innen- und Sportminister des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Lorenz Caffier, zur Übergabe von wichtigen Förderbescheiden an Sportvereine unserer Region begleitet. Als Mitglied des Sportausschusses im Deutschen Bundestag freut es mich natürlich sehr, dass Landesminister Lorenz Caffier die Förderung von Sportvereinen nachdrücklich unterstützt. In den Vereinen sind so viele Menschen aktiv, die sich in ihrer Freizeit ehrenamtlich engagieren. Dass wir Ihnen unter die Arme greifen, finde ich wichtig und richtig. Der Sportverein Suckow hat eine Unterstützung für die Erneuerung der Bewässerung und Zaunanlage des Fußball- und Reitplatzes in Höhe von 100.000 € erhalten. Auch der Schützenverein Plate darf sich über eine Zuwendung freuen. Die Mitglieder bekommen für eine elektronische Auswerteanlage rund 12.000 € aus den Mitteln der Sportstättenförderung, die sich insbesondere bei den zahlreichen Wettkämpfen bezahlt macht.

 

   

Fördermittelübergabe an den Sportverein Suckow

 

Überreichung der Zuwendung an den Schützenverein Plate

 

6. April 2016 ►Mit dem richtigen Durchblick unterwegs in Bad Doberan

Gestern habe ich in Begleitung von Stadtpräsident und Landtagskandidat Stephan Krauleidis sowie Bürgermeister Thorsten Semrau interessante Gespräche und Begegnungen in Bad Doberan wahrgenommen. 

Von Politikern wird oft Weitblick und Ausblick gefordert. Damit man auch den nötigen Durchblick hat, war mein erster Anlaufpunkt die Augenoptikerin Uta Gehrke in Bad Doberan, also quasi Beratung mit Meerblick ;) Um die Arbeit und Geräte von Augenoptikern zu begreifen, sind wir gleich in die Praxis eingestiegen, denn ich habe mir bei dieser Gelegenheit eine tolle Lesebrille besorgt. Am Refraktometer wurden meine Augen gecheckt, um anschließend die optimale Stärke eine neue Brille zu erfahren. Das war ein gelungener Einblick!

Mit Bürgermeister Thorsten Semrau

und Stadtpräsident Stephan Krauleidis

 

Danach besuchte ich die Gleichstellungsbeauftragte Annette Fink. Ich nutze die Gelegenheit, mich über die Arbeit und die aktuellen Projekte zu informieren. Einzelberatungen, Stellungnahmen zu Personalfragen, Hilfe zur Selbsthilfe und viele andere Bereiche werden durch die Gleichstellungsbeauftragte in Bad Doberan abgedeckt. Dieser Job ist ein Fulltime-Job, die Aufgabenpalette ist enorm breit gefächert und die Themen sind oft herausfordernd. Ich habe großen Respekt vor dieser Tätigkeit. Die Organisation und Durchführung der 20. Frauen- und Familienwoche in Bad Doberan, als eine von vielen Veranstaltungen, empfinde ich als ein gelungenes Projekt der gemeinsamen Arbeit des Rathauses mit den Bürgern und Vereinen. Ich finde es wichtig und richtig, dass die Stadt gemeinsam mit Vereinen und festen Institutionen vor Ort solche wichtigen Vorhaben organisiert und unterstützt. Frau Fink, das ist mir im Gespräch in den ersten Minuten aufgefallen, hat ein sehr gut funktionierendes Netzwerk. Dass sie  schon seit 1995 im Amt ist, zeigt, dass die Bad Doberaner großes Vertrauen in ihre Arbeit stecken.

 

Besuch der Gleichstellungsbeauftragten Annette Fink

 

Anschließend traf ich die neue Leiterin der Tourist-Information, Andrea Lang, zu einem Kennlerngespräch. Als ich erfahren habe, dass Andrea Lang, ein junge Dame mit vermutlich neuen Ideen, die Leitung der Tourist-Information übernommen hat, habe ich ein gemeinsames Treffen zügig organisiert. Denn aus der Erfahrung heraus, die ich bereits in der Vergangenheit mit den Informationsbüros in meinem Wahlkreis gemacht habe, weiß ich die enorme Bedeutung dieser Einrichtungen zu schätzen. Sie sind erster Anlaufpunkt für Touristen und haben die außerordentliche Aufgabe, die Attraktivität des jeweiligen Ortes hervorzuheben. Andrea Lang hat mir das Informationsbüro vorgestellt, mich auf wichtige Kernfragen aufmerksam gemacht und über ihre eigenen Ideen und Vorstellungen informiert. Mein Eindruck hat sich bestätigt: Frau Lang ist extrem engagiert und darum bemüht, ihre eigenen Akzente zu setzen. Ich finde es toll, dass eine junge Frau die Chance erhalten hat, ihre Ideen zu entfalten. Neben Überlegungen für die Verbesserung und Weiterentwicklung der touristischen Infrastruktur wurde Strenz auch über das Projekt „Heilwald“ informiert. Viele Menschen kommen nicht nur zum Sonnenbad und Badespaß, auch Erholungs- und Gesundheitssuchende wissen diesen Ort zu schätzen. Da liegt es doch nahe, dass ein Heilbad auch einen Heilwald bekommt. Es ist lobenswert, dass die Stadt sich entschlossen hat, eine Vorreiterrolle für dieses gesundheitstouristische Projekt zu übernehmen.

 

Zu Besuch bei Andrea Lang in der Tourist-Information Bad Doberan

 

Zum Abschluss gab es ein Treffen mit Pastor Albrecht Jax von der Evangelisch-Lutherischen Kirchgemeinde Bad Doberan. Wie auch im Gespräch mit Andrea Lang hat Pastor Albrecht Jax die Wichtigkeit eines neuen Daches für das Klosterwirtschaftsgebäude betont. Die Besichtigung vor Ort hat den notwendigen Handlungsbedarf noch einmal verdeutlicht. Die Botschaft ist angekommen und ich stimme beiden zu, dass wir hier etwas in die Wege leiten müssen. Wir haben bereits vor Ort über effektive Lösungswege nachgedacht. Ich werde in der kommenden Berliner Sitzungswoche die Möglichkeiten ausloten, wie wir dieses Projekt voranbringen können. Meine Unterstützung ist sicher!

 

Gespräch mit Pastor Albrecht Jax

 

3. April 2016 ►Sportlerehrung des Kreissportbundes NWM

Im Wismarer Rathaus haben sich am Freitag viele Sportler aus dem Kreissportbund Nordwestmecklenburg versammelt, die sich um ihre herausragenden Leistungen verdient gemacht haben. Wir können auf eine breite Palette von Vereinen blicken, denn unser Verband umfasst mehr als 150 Sportvereine aus den verschiedensten Bereichen. Als Mitglied im Ausschuss für Sport und Ehrenamt im Deutschen Bundestag freut es mich natürlich sehr, dass wir viele talentierte Sportsfreunde in unserer Region haben. Hinter der Bezeichnung des Ausschusses verbirgt sich noch eine Säule, die für den Sportbereich unabdingbar ist: das ehrenamtliche Engagement in der Position der Trainer, Vereinsvorsitzenden und vielen weiteren helfenden Händen, die auch im Hintergrund für ein starkes Team und für die sportliche Leistung unentbehrlich sind. All diesen Menschen, die Woche für Woche Zeit für ihren Verein aufbringen und so das gesellschaftliche Miteinander fördern, möchte ich von ganzen Herzen danken. 

 

   

Mit Andre Maise und Michael Berkhahn

 

Im Saal des Rathauses

 

 

2. April 2016 ►Trauer um Hans-Dietrich Genscher

Innerhalb kürzester Zeit ist gestern ein weiterer großer liberaler Politiker von uns gegangen. Nach dem plötzlichen Tod von Guido Westerwelle erreichte uns gestern die Nachricht vom Tode Hans-Dietrich Genschers. Genscher hat über viele Jahre hinweg die Politik der Bundesrepublik Deutschland mitgeprägt, sein europäischer Kurs war wegweisend für die Zukunft Deutschlands. Viele Menschen verbinden den großartigen Staatsmann mit einem emotionalen Satz, der in den Geschichtsbüchern seinen festen Platz gefunden hat: „Liebe Landsleute, wir sind zu Ihnen gekommen, um Ihnen mitzuteilen, dass heute Ihre Ausreise …“, so sein legendärer, unvollständiger Ausspruch auf dem Balkon der Deutschen Botschaft in Prag. Der Einsatz, der den DDR-Ausreisenden eine neue Zukunft schenkte, war eines seiner größten Erfolge.

 

Seit einigen Monaten bin ich Vorsitzende der Deutsch-Kasachischen Gesellschaft (DKG). Dieser Verein ist mit dem ehemaligen Außenminister eng verbunden. Es ist nicht nur der Sitz der Deutsch-Kasachischen Gesellschaft im Thomas-Dehler Haus, der FDP Parteizentrale, die die Nähe zu ihm verdeutlicht – Hans-Dietrich Genscher ist zudem Ehrenpräsident der DKG gewesen. Das diese politische und menschliche Größe nun von uns gegangen ist, hat uns zutiefst getroffen. Im Namen unserer Mitglieder möchte ich mich für die Mitwirkung, die deutsch-kasachischen Beziehungen zu vertiefen, von Herzen bedanken. Wir werden die schönen Momente mit unserem Ehrenpräsident in tiefer Erinnerung tragen.

 

Bildquelle: facebook.de/bundesregierung

 

21. März 2016 ►Kasachstan hat gewählt

Kasachstan hat gewählt. Heute geht's mit vielen Eindrücken zurück in die Heimat. Noch am Vortag der Wahl traf ich Dr. Albert Rau, der seit Jahren den Bau einer evangelischen Kirche forciert. Von der Idee bis zur Umsetzung vergeht so einiges an Zeit. Aber jedesmal, wenn ich hier war, haben wir den Fortschritt sehen können, von den ursprünglichen Plänen, über die Finanzierung bis hin zum ersten Stein, der den Bau des Fundaments des Gotteshauses besiegelte. Es wächst und entwickelt sich, ebenso wie die Strukturen im Land. Kasachstan ist ein junges Land und hat sein eigenes Tempo. Die Kasachen haben die Stabilität gewählt und der Partei des Präsidenten "Nur Otan" das größte Vertrauen ausgesprochen. 

 

   

Wahlbeobachtung, u.a. mit meiner Kollegin Elvira Dobrinski-Weiß (SPD)

 

Wahlbeobachtung im Wahllokal

 

   

Mit Dr. Albert Rau

 

Projektansicht der evangelischen Kirche

 

19. März 2016 ►Parlamentswahlen in Kasachstan

Selten waren Wahlen so wichtig, wie in der heutigen Zeit und genießen dementsprechend große Aufmerksamkeit. Eine Zeit, in der die Welt Kopf steht, möchte man meinen. Kriege, Flüchtlingsströme, langjährige Konflikte zwischen Ländern, sogenannte "Frozen Conflicts" und Ängste vor Hunger und Not gehören zum Alltag. All das trifft auf das neuntgrößte Land der Welt, Kasachstan, zwar nicht zu - dennoch sind Stabilität und Regierungsfähigkeit ein Garant für die Zukunft eines Landes. Das gilt auch für dieses an Rohstoffen reiches Land im Herzen Zentralasiens, der Stabilitätsanker schlechthin, wenn man sich die geostrategische Lage anschaut.

 

       

 

 

 

 

 

"Umarmt" von Usbekistan, Kirgistan, China und der Russischen Föderation, und dem Zugang zum Kaspischen Meer, setzt dieses Land auf weltweite Rohstoffpartnerschaften und gleichermaßen auf Erneuerbare Energien. Unter diesem Slogan wird die Weltausstellung EXPO 2017 ihre Tore öffnen. Auch aus Mecklenburg-Vorpommern haben sich Unternehmen in Kasachstan engagiert. Daran sieht man, wie erfolgreich Wirtschaftsdelegationen und Wirtschaftstage sein können. Im Juni veranstalten wir in Schwerin den 4. Deutsch-Kasachischen Wirtschaftstag. Wir erwarten die Vertreter der Deutsch-Kasachischen RAG (Regierungsarbeitsgruppe). Nicht ganz ohne Stolz darf ich behaupten, dass es mir zusammen mit Staatssekretär Rudolph aus dem mecklenburgischen Wirtschaftsministerium im letzten Jahr gelungen ist, diese RAG erstmalig in die Hauptstadt unserer mecklenburgischen Heimat zu holen. Vertreter dieser Gruppe treffe ich heute: Dr. Nulan Onzhanov, Berater des Präsidenten in Kasachstan und Dr. Albert Rau, seines Zeichens Vizeminister im Energie- und Infrastrukturministerium und Träger des Bundesverdienstkreuzes. Als Mitglied der Parlamentarischen Versammlung des Europarates ist es für mich Ehrensache der Wahlbeobachtungsdelegation anzugehören. Bei dieser Gelegenheit ist das Treffen von Freunden ein MUSS. Am Sonntag geht's um 6.30 Uhr los. Ich werde berichten. Euch allen ein schönes Wochenende!!! 

 

   

Mit meiner Kollegin Elvira Dobrinski-Weiß (SPD)

 

Mit Dr. Nurlan Onzhanov

 

       

 

 

 

 

 

 

16. März 2016 ►Großer Zapfenstreich

Die Bundesministerin der Verteidigung hat heute zum höchsten Zeremoniell der Bundeswehr geladen: Der große Zapfenstreich. Persönlichkeiten, die sowohl der Bundeswehr als auch der Bundesrepublik einen außerordentlichen Dienst erwiesen haben, kommen in den Genuss dieser besonderen Würdigung. Der heutige Anlass – die Verabschiedung von General Lothar Domröse aus dem aktiven Dienst in den wohlverdienten Ruhestand. Der General kann auf eine unglaublich vielseitige Vita zurückblicken. Ich habe seine Kompetenz sehr geschätzt und muss ehrlicherweise dazu sagen, dass es nicht ohne Weiteres an einem vorbeigeht, einen so fähigen General aus den Reihen unserer Bundeswehr zu verabschieden.

 

   

Bundesverteidigungsministerin Dr. Ursula von der Leyen und

General Lothar Domröse

 

Mit meinem Kollegen Ingo Gädechens (MdB) und General Domröse

 

16. März 2016 ►Öffentliche Anhörung zum Thema Ferienwohnungen

Ich habe mich in den vergangenen Jahren mehrfach mit der Situation rund um die Ferienwohnungsvermietung in reinen und allgemeinen Wohngebieten befasst. Die Küstenregion meines Wahlkreises, wie etwa die Ostseebäder Kühlungsborn oder Boltenhagen sind massiv von dieser Herausforderung und insbesondere Rechtsunsicherheit betroffen. Eine eindeutige Regelung ist dringend notwendig. Heute hat sich der Deutsche Bundestag im Rahmen einer öffentlichen Anhörung des Tourismusausschusses mit dem Thema beschäftigt. Auch der Kühlungsborner Bürgermeister Rainer Karl hat an der Anhörung als Sachverständiger teilgenommen. Ferienwohnungen bilden eine wichtige Säule innerhalb der touristischen Struktur, viele davon stehen durch Gerichtsurteile auf der Kippe. Es sollte eine Lösung gefunden werden, die darauf abzielt, den bisherigen vorhandenen Bestand zu sichern. Eine Prüfung zur Änderung der Baunutzungsverordnung erachte ich in diesem Zusammenhang für sinnvoll.

 

Mit Bürgermeister Rainer Karl

 

16. März 2016 ►Ehrung in der kasachischen Botschaft

Im Dezember habe ich den Vorsitz der Deutsch-Kasachischen Gesellschaft (DKG e.V.) von Manfred Grund, meinem Kollegen aus dem Deutschen Bundestag, übernommen. In einer gemeinsamen Veranstaltung der kasachischen Botschaft und der DKG e.V. haben wir Herrn Grund gestern im Rahmen eines gemütlichen Empfangs in der Botschaft der Republik Kasachstan für sein Engagement gewürdigt. Viele Mitglieder folgten der Einladung, auch geschätzte Persönlichkeiten aus meiner Heimat reisten an, sie nahmen im vergangenen Jahr an einer Wirtschaftsdelegation nach Kasachstan teil. Die Deutsch-Kasachische Gesellschaft ist die perfekte Plattform, die geschlossenen Freundschaften zu vertiefen und neue Begegnungen zu erleben.

 

   

Großes Interesse an der gemeinsamen Veranstaltung

 

S.E. Bolat Nussupov, Botschafter der Republik Kasachstans, Manfred

Grund und Galina Nurtasinowa, Geschäftsführerin der DKG

 

 

15. März 2016 ►Gratulation zum Jubiläum

Gratulation aus Berlin, lieber Herr Bürgermeister Semrau. Wir haben wieder eine Berliner Sitzungswoche, daher gab es für mich keine Chance, zum 60. Geburtstag dabei zu sein. Raina Basler, meine Büroleiterin aus dem Wismarer Wahlkreisbüro und Landtagskandidat Stephan Krauleidis nutzten die Gelegenheit, meine besten Wünsche auszurichten. 

Stephan Krauleidis (l.) und Raina Basler mit Bad Doberans Bürgermeister Thorsten Semrau

 

8. März 2016 ►Glückwünsche für "Jedermann"

Viele, viele Glückwünsche erhalten wir Frauen heute. Das macht Freude. Auch der Erfinder der legendären Hanseschau, Wolfgang Drevs, darf heute zahlreiche Glückwünsche entgegennehmen. Ich gratuliere Dir, lieber Wolfgang, ganz herzlich zu Deinem Geburtstag. 

Nicht nur die Hanseschau ist mit Wolfgang Drevs zu verbinden, auch die Wismarer Festspiele „Jedermann“ stehen mit ihm im Einklang. Er ist Mitglied im Verein „Festspiele Wismar“. Und ich freue mich sehr, dass er meinen Aufnahmeantrag am Wochenende auf der Hanseschau entgegengenommen hat. Es ist toll, ein so erfolgreiches kulturelles Projekt zu unterstützen. Ein paar Tage sind es ja noch hin, aber meine Begeisterung ist schon heute groß, wenn ich an die Premiere am 28. Juli 2016 denke. Die schauspielerische Leistung und das dazugehörige Bühnenbild in der altehrwürdigen St. Georgen Kirche in der Hansestadt sind einfach bombastisch! Das dürfen Sie sich nicht entgehen lassen. Mehr Infos hier: www.jedermann-wismar.de

 

Mit Wolfgang Drevs, Übergabe des

Aufnahmeantrags

 

8. März 2016 ►Alles Liebe zum Frauentag!

 

 

5. März 2016 ►Besuchermagnet Wismar

Dieser Tage erlebt Wismar wahrhaftig einen Besucheransturm aus nah und fern. Warum? Hanseschau, die Eröffnung der Heringstage und die Ehrenamtsmesse fallen auf ein Wochenende. Jedes einzelne Event hat seinen eigenen anziehenden Charakter. Auch ich habe es mir nicht nehmen lassen, dabei zu sein. Von der Wismarer Hanseschau habe ich bereits ausführlich berichtet und habe prognostiziert, dass ein neuer Rekord an Besuchern möglich sein wird. Die Ehrenamtsmesse ist in diesem Jahr mit der Hanseschau verknüpft, und der Andrang war riesig. Aber dazu gleich mehr.

Zunächst folgte ich der Einladung des Hanseatischen Köcheclubs „Wismarbucht“, sie richten in Zusammenarbeit mit vielen weiteren Unterstützern die nunmehr 14. Heringstage in der Hansestadt aus. Kein anderer Fisch als der Hering hatte jemals eine solch große Bedeutung – schon im 11. Jahrhundert segelten die Wismarer Fischer zur schwedischen Südwestküste, um dort Heringe zu fangen und sie anschließend dann von Wismar aus nach ganz Europa zu exportieren. Und noch heute spielt der Ostseehering eine große Rolle. Mit einem wahrhaft einzigartigen Zeremoniell wurden die 14 Tage andauernden Heringstage gestern eröffnet. Wie kommt der Hering in die Pfanne und was brauche ich für Zutaten, um einen schmackhaften Fisch genießen zu können?

 

   

Musikalischer Empfang für die Ostseeheringe

 

Landrätin Kerstin Weis und Michael Berkhahn, stellv. Bürgermeister,

mit den Fischkarren

 

Zunächst traf ein Fischkutter mit frischen Heringen am alten Hafen ein. Der stellvertretende Bürgermeister Michael Berkhahn und Landrätin Kerstin Weis haben die Fischkisten entgegengenommen, um sie anschließend auf einem traditionellen Handkarren aus vergangenen Tagen Richtung Marktplatz zu transportieren. Mit Pauken und Trompeten und einem unüberhörbaren Knall aus den Flinten des Wismarer Schützenvereins setzte sich der feierliche Zug mit zahlreichen „Fischfreunden“ in Bewegung. Der Fisch alleine macht sich aber nicht ohne die notwendigen Zutaten zu einem Gaumenschmaus. Unterwegs machten wir deshalb an verschiedenen Geschäften in der Innenstadt Halt, um Salz, Zitronen, Brot und eine Bratpfanne entgegenzunehmen. Auf dem Marktplatz konnte dann der erste gebratene Hering mit all seinen leckeren Zutaten verspeist werden. Viele Restaurants beteiligen sich an diesem Fest und bieten sehr leckere Angebote wie Kräuter Matjes, Heringe „aus dem Süden“ und Hering klassisch an. Aber überzeugen Sie sich selbst.

 

   

Zitronen, Salz und Dill für den perfekten Geschmack

 

Frisches Brot darf nicht fehlen

 

Feierlicher Spaziergang zum Markt

 

   

Unüberhörbare Ankunft durch die Wismarer Schützen

 

Großer Andrang zur Eröffnung

 

Zurück zur Ehrenamtsmesse. Zu wissen, dass wir ein gutes gesellschaftliches Miteinander genießen können, gibt mir ein sicheres Gefühl. Aber dafür braucht es auch Menschen, die sich in ihrer Freizeit in einem Ehrenamt engagieren. Auf der Wismarer Ehrenamtsmesse haben sich gestern viele Vereine und Verbände vorgestellt, die ihren Mitmenschen in den verschiedensten Lebenslagen unterstützend zur Seite stehen.

 

Das Ehrenamt - Anker unserer Gesellschaft

Ob das Deutsche Rote Kreuz, die Wasserrettung, die anonyme telefonische Seelsorge, das Hospiz Schloss Bernstorf, das THW, der Poeler Heimatverein oder die Pfadfinder – jeder trägt einen Zugewinn für eben dieses so wichtige Miteinander bei. Auf der Messe haben sich die Ehrenamtler wiederum ihre freie Zeit genommen, um die breite Palette an Hilfs- oder Unterhaltungsangeboten vorzustellen. Dieses Engagement ist gar nicht hoch genug zu würdigen. Ich werde daher in den kommenden Wochen, wie bereits schon zu anderen Ehrenamtsmessen, die Gelegenheit nutzen und jeden Verein, der sich gestern präsentiert hat, zu besuchen. Davon werde ich natürlich berichten und möglichst jeden Verein vorstellen. Ich persönlich finde es extrem wichtig, den helfenden Händen unter die Arme zu greifen. Privat wie auch im Beruf steht man ungewollt vor Herausforderungen, deren Lösung man ohne Unterstützung nicht meistern kann. Es gibt, das habe ich in den vergangenen Jahren auf den Messebesuchen erlebt, für fast jeden Bereich fachliche Unterstützung. Darauf sollte man zurückgreifen und dazu möchte ich von Herzen gerne einen Beitrag leisten.

 

Mit Dr. Britta Borgwald (Hospiz Schloss Bernstorf), Sozialministerin Birgit Hesse,

Ekkehard Giewald, Vorsitzender des DRK NWM und Werner Kuhn, Präsident des DRK M-V

 

   

Mit meinem Mann Kurt und den Pfadfindern

 

Die Hundesstaffel der Wasserrettung Grevesmühlen

 

   

Im Gespräch mit den Johannitern

 

Mit den Mitgliedern des Poeler Trachtenvereins

 

 

3. März 2016 ►Hanseschau in der Hansestadt Wismar

Ich bin zwar Mitglied im Sportausschuss des Deutschen Bundestages, aber der „Volkssport“ eines Bundestagsabgeordneten heißt im Regelfall: Sitzen … da kommt mir die Abwechslung zu meinem heutigen Termin sehr gelegen. Die 26. Wismarer Hanseschau hat nach einer aufwendigen Vorbereitungsphase heute ihre Türen geöffnet. Bewegungsmangel kommt hier mit Garantie nicht auf – 12.000 Quadratmeter Fläche und zehn Hallen, das hat fast marathonartige Züge. 

 

   

Mit den Landtagskandidaten Frieder Weinhold (l.) und

Thomas Grote (2.v.l.)

 

Am Informationsstand der CDU-Nordwestmecklenburg und der Jungen Union, u.a. mit der Landtagskandidatin Christiane Berg (3.v.l.)

 

Sie erstrahlt wie der Raps in voller Blüte: Rapsblütenkönigin der Insel Poel

 

Diese riesige Fläche ist aber auch bitternötig, unsere Aussteller brauchen Platz. Keine großen Flächen, nein, wir haben ganz einfach sehr, sehr viele tolle regionale Unternehmen, Verbände und Vereine, die sich dicht an dicht aneinanderreihen. Und jedes Jahr kommen neue hinzu. 

 

   

Im Gespräch mit Christine Stellmacher, Marketingbeauftragte

des Landkreises Nordwestmecklenburg

 

Riesige Auswahl, da hilft nur eins: probieren

Neben der offiziellen Eröffnungsveranstaltung habe ich mir natürlich die Zeit genommen, die zahlreichen Stände zu besuchen. Besonders außergewöhnlich  ist die Vielfältigkeit unserer heimischen Firmen. Da ich fast jedes Jahr auf dieser einzigartigen Messe zu Gast bin, ist mir eines deutlich aufgefallen: Viele Händler geben sich zum wiederholten Male erneut sehr viel Mühe, ihre Produkte vorzustellen. Das tolle, sie präsentieren stets neue Erzeugnisse. Innovation und Ideenreichtum sind zwei wichtige Elemente, die hier zum Vorschein kommen. Wir alle können stolz auf Euch sein.

 

   

Rundgang mit Wolfgang Drevs (r.), Erfinder der Hanseschau

 

Mit dem Geschäftsführer des Kreisjugendrings NWM, Dirk Menzel

Ein großes Dankeschön möchte ich schon heute den sehr engagierten Organisatoren, der AgenturHaus GmbH mit dem Team um Burkhard Golla, aussprechen. Was das Projektteam hier auf die Beine stellt, ist großartig. Und ich bin sicher, dass diese Leistung mit einem neuen Besucherrekord belohnt wird. Ich kann an diesem Wochenende nur jedem empfehlen, der noch unentschlossen ist aber ein interessantes Ausflugsziel sucht, die Hansestadt Wismar und zugleich die Verbrauchermesse zu besuchen. Probieren, genießen, entdecken – Unterhaltung ist garantiert!

 
   

Vertreten ist auch der Kreisbauernverband - Mit Dietmar Hocke, Gudrun Helmig (Vorsitzende der Landfrauen NWM), Jörg Haase (Vorsitzender) und Geschäftsführerin Petra Böttcher (v.l.)

 

Engel auf Erden? Nichts ist unmöglich in Wismar ;)

 

2. März 2016 ►Unterwegs im Wahlkreis

Nach zwei Sitzungswochen in Berlin freue ich mich, endlich wieder im Wahlkreis unterwegs zu sein. Zwar ist seit gestern meteorologischer Frühlingsbeginn, aber bemerkbar macht er sich noch nicht. Dafür zeigt sich mein Wahlkreis von seiner schönsten Seite, es gibt unterwegs so viel zu entdecken. Auf dem Weg zu Terminen im Raum Kühlungsborn und Umgebung bin ich heute an der Burgruine in Satow vorbeigefahren - beeindruckend!

 

Burgruine in Satow

 

►Ein Ort zum Träumen

Der Weg wurde schmaler, die Landschaft romantischer, Ruhe, Weite, einige sanfte Sonnenstrahlen wagten sich heraus, ein Ort zum Träumen tat sich auf. Ein Domizil, welches einlädt. Wenn Sie alleine, als Paar, mit der Familie oder auch mit Freunden einen aktiven Urlaub im Grünen planen, dann schauen Sie in Klein Nienhagen vorbei. Hier hat sich die Familie Glöe in ein zauberhaftes Gutshaus verliebt und es nebst Pferdeställen liebevoll saniert. Sie betreiben einen besonders adretten Ferien- und Pferdehof. Und es fehlt an nichts. Sie finden auf dem Hof sogar eine Reithalle, Tagungsräume, eine Saunalandschaft und Massagen, falls die müden Knochen eine Auffrischung brauchen. Eine rundum schöne Sache.

 

   

Mit Familie Glöe

 

Ein wunderschöner Anblick

 

Das altehrwürdige Gutshaus in Klein Nienhagen

►Freaks unter sich

Ich bin nicht nur Sicherheitspolitikerin sondern auch ein Sicherheitsfreak. Ich versichere sozusagen alles, mich per Haftpflicht, dann den Hausrat, die Fensterscheiben gegen Sturmschäden und Vandalismus, das Auto, den Urlaub, die Gesundheit und und und...

Ob man alles richtig macht, sagt einem am besten der Fachmann. Auf genau so jemanden bin ich heute getroffen. Jung, dynamisch, herzlich, lebensbejahend, sehr verbindlich und vertrauenswürdig: das ist Dirk Dunkel von der Züricher Versicherung in Kühlungsborn. Hier wird man risikoversichert aus einer Hand, ob Privat- oder Geschäftskunde, hier findet jeder eine offene Tür und ein offenes Ohr. Ich hatte die Gelegenheit, mit dem gesamten Team aktuelle Gedanken auszutauschen. Eines ist sicher, wir treffen uns sehr bald wieder, spätestens zum Sommerfest des Parlamentskreises Mittelstand in Berlin, denn hierzu hatte ich heute persönlich eingeladen.

 

   

Mit dem tollen Team um Dirk Dunkel 

 

Dirk Dunkel und Raina Basler, meine Büroleiterin im Wahlkreis

 

►Max und die Zwanzigerjahre

Europa, also eigentlich meine ich die Europäische Union, steht vor ihrer größten Herausforderung seit ihrem Bestehen. Die "Flüchtlingsfrage" fordert uns alle grenzenlos heraus, die unzähligen Helfer und Unterstützer, aber eben auch Politiker, ganz gleich ob auf kommunaler, Landes- oder Bundesebene. Wir alle arbeiten an einer tragfähigen Lösung, damit die Gesellschaft in unserem Deutschland auch in Zukunft Worte wie Frieden, Freiheit, Harmonie, Wirtschaftskraft und sozialen Zusammenhalt sowie menschliche Nächstenliebe nicht als Worthülsen empfindet, sondern mit Leben erfüllt. Warum schreibe ich das? Weil ich jeden Tag, egal wo, mit Menschen über ihre und meine Ansichten diskutiere, Hoffnungen und auch Ängste anspreche.

 

Mit Hotelier Axel Matzkus und seiner Frau

Szenenwechsel: Ostseewellen rauschen, man kann sie riechen. Die Promenade kann man sehen. An der Ostseeallee in Kühlungsborn reihen sich die Villen wie Perlen auf einer Kette aneinander, eine schöner als die andere. Verabredet bin ich mit dem Hotelier Axel Matzkus und seiner Frau. Ich stehe vor der Nummer 7 und lese "EUROPA-Hotel". Reflexartig gehen mir die EU, Obergrenzen, Verteilungsschlüssel und Gipfeltreffen der Kanzlerin durch den Kopf... Aber nur noch für einen sehr kurzen Moment. Denn dann betrete ich das Haus und treffe auf eine außergewöhnliche Unternehmerpersönlichkeit, bodenständig und bescheiden, mutig und kreativ, fast künstlerisch, kulinarisch versiert, mit einer ausgeprägten Affinität und Liebe zu den Zwanzigerjahren. Das Haus versprüht schon heute den Charme dieser goldenen Zeit, doch bald wird es gänzlich in diesem Glanz erstrahlen. Mein erster Gedanke war "Klein ADLON". Auf der Agenda stehen Umbauten und ein stilechtes Ambiente mit Ballsaal und all den kleinen und großen Dingen dieser Zeit. Und damit nicht genug, ein Wellnessbereich und kosmetische Behandlungen gehören zum guten Ton und laden zum Entspannen ein. Die Krönung des Familienunternehmens wird "Max". Max? Ja, kleineres Haus am Park mit einer ausgefallenen, leichten und im wahrsten Sinne des Wortes, transparenten Küche. Mehr verrate ich nicht. Überzeugen Sie sich selbst. In zwei Wochen ist Eröffnung.

 

   

Max am Meer

 

Europahotel in Kühlungsborn

 

►CDU auf Kurs

Wer das live erleben möchte, den lade ich von Herzen gern in den Kreisverband Ludwigslust-Parchim ein. Der Vorsitzende der Christdemokraten, Wolfgang Waldmüller, seines Zeichens Landtagsabgeordneter, wirtschaftspolitischer Sprecher und Hoffnungsträger der Landespartei, zeigt mal eben wie das geht. Mit klaren inhaltlichen und verlässlichen Strukturen, authentischen Landtagskandidaten und einer überschäumenden Energie steuert er mit seinem Team auf die Wahl im September zu. Diese, meine Partei, scheut weder das kontroverse Gespräch noch Arbeit und Mühe, um die Menschen und Herzen zu gewinnen. Diese Partei ist meine politische Heimat, die Basis des politischen Wirkens und letztlich des Erfolgs. Und damit das auf Dauer so bleibt, trifft man sich monatlich im Kreisvorstand und regelmäßig mit den Vorsitzenden der Gemeindeverbände. Kommunikation ist das Schlüsselwort für ein konstruktives und menschliches Miteinander. Kommunizieren heißt eben auch nicht nur reden, sondern auch zuhören und verstehen. Dazu sollten die Botschaften klar, unmissverständlich und verlässlich sein, also mit einem Haltbarkeitsdatum, welches länger ist als das eines Joghurts. Das bedeutet allerdings nicht, dass man in alten Strukturen verharrt, sondern flexibel sein darf und sogar muss, wenn neue Erkenntnisse die Realität verändern. Also gar nicht so einfach, diese Politik. Versuchen Sie es doch selbst einmal. Kandidieren Sie in der Zukunft für die Vertretung in der Gemeinde, der Stadt, dem Kreis oder gar im Land. Nun ja, für unseren Wahlkreis sind unsere Kandidaten gerade komplett, 6 an der Zahl, jung und erfahren, Männer und Frauen, eine gute Mischung. Aber wenn Sie unterstützen möchten, dann melden Sie sich einfach bei uns (Auf dem Brook 13-16,19370 Parchim, Tel.: (03871) 267225, Fax: (03871) 267723, E-Mail: kreisverband@cdu-ludwigslust-parchim.de, Internet: www.cdu-ludwigslust-parchim.de) das wäre toll!!!

 

   

CDU-Kreisverband Ludwigslust-Parchim

 

Konferenz mit den Ortsvorsitzenden

 

27. Februar 2016 ►Schützenverein Leezen

Was gibt es schöneres, als ein Abend mit Freunden verbringen zu dürfen? Man muss nicht lange nachdenken, um sich diese Frage selbst beantworten zu können. Leider ist die Zeit manchmal knapp, aber es gibt Begegnungen, die sind einfach ein MUSS! Und dazu zähle ich auch das Beisammensein mit den Schützenschwestern und -brüdern des Leezener Schützenvereins. Wenn sich diese „Truppe“ zusammenfindet, kann man viele unbeschwerte und amüsante Momente erleben. Auch aus diesem Grunde heraus bin ich selbst eine Schützenschwester. Die Mitglieder des Vereins sind bodenständig, fröhlich und füreinander da. Der Samstagabend war wieder eine tolle Gelegenheit, sich in geselliger Runde miteinander auszutauschen. Ich freue mich schon heute auf das legendäre Sommerfest.

 

   

Begegnungen mit Freunden

 

Mit dem ehemaligen Bürgermeister Karl-Hermann Wreth und Gattin Elfriede sowie meinem Mann Kurt

 

Schützenschwester Monika, Vorsitzende des

Schützenvereins

 

26. Februar 2016 ►Jahresempfang Junge Union Wismar-Nordwestmecklenburg

„Aller Anfang ist schwer!“ – ein nicht unbekannter Spruch. Doch das trifft nicht auf die Junge Union zu. Zum ersten Mal hat der Kreisverband der Jungen Union Wismar-Nordwestmecklenburg einen Jahresempfang veranstaltet. Ich bin der Einladung des Vorsitzenden Hannes Nadrowitz gerne gefolgt. Und nicht nur ich, das Haus des Christlichen Hilfsvereins Wismar war voll. 

 

   

Hannes Nadrowitz, Kreisvorsitzender

 

Ein Grußwort und Kurzbericht aus Berlin

Ich hatte die Möglichkeit auf viele tolle Menschen zu treffen, die sich schon in jungen Jahren ehrenamtlich engagieren. Auch die Arbeit in Jugendorganisationen von Parteien zähle ich dazu – zudem sind einige JUler auch noch in zahlreichen weiteren Ehrenämtern tätig. Dieses Engagement findet in ihrer Freizeit statt, das ist nicht selbstverständlich und dafür möchte ich von Herzen danken. Auch gestern Abend haben alle Hand in Hand zusammengearbeitet, es war ein wirklich gelungenes Event, ich freue mich schon heute auf den Empfang in 2017.

 

Jahresempfang in gemütlicher Runde

25. Februar 2016 ►Gedenken an das Massaker in Chodschali

Konflikte, Krisenherde und weltweite Herausforderungen beschäftigen uns seit vielen Monate und Jahren. Jeder einzelne ist einer zu viel, doch gibt es nicht nur Herausforderungen, die sich aktuell entwickeln. Nein, es gibt weltweit Problemregionen, die bilateral schon seit mehreren Jahren schwerwiegende Unstimmigkeiten aufweisen. 

 

   

Podiumsdiskussion unter anderem mit Mark Hauptmann (MdB), Moderator 

Dr. Richard Kiessler, Dr André Hahn (MdB) und Johannes Kahrs (MdB) (v.l.n.r.)

 

Mit Rovshan Rzayev, Vorsitzender der deutsch-

arserbaidschanischen Freundschaftsgruppe

 

Gestern Abend hat das Deutsch-Aserbaidschanische Forum zusammen mit der Botschaft der Republik Aserbaidschan zum 4. Symposium geladen, um den Opfern des Massakers von Chodschali zu gedenken. Nicht jedem ist dieser Konflikt so geläufig, wie den derzeitigen komplexen Problemen, die uns selbst betreffen und über die wir nahezu täglich informiert werden. Stichwort Terrorismus oder die Flüchtlingskrise. Chodschali ist der Ursprung des Berg-Karabach Konfliktes – und er wird in der Fachsprache als „Frozen Conflict“ betitelt. Doch darf diese Bezeichnung den absoluten Stillstand in den Bemühungen um Frieden in dieser Region bedeuten? Ganz und gar nicht! Wir müssen das Eis im wahrsten Sinne des Wortes zum Schmelzen bringen, es ist unsere Pflicht, denn diese Krise kostet uns im Südkaukasus viele Menschenleben. 

 

   

Mit Fuad Muradov, Mitglied der deutsch-aserbaidschanischen

Freundschaftsgruppe und Axel Fischer, Leiter der deutschen Delegation

des Europarates

 

Großes Interesse an der Veranstaltung

 

Offiziell gibt es international zuständige Gremien, die sich um eine Lösung bemühen. So die Minsker-Gruppe im Rahmen der OSZE. Doch gehört auch zur Wahrheit mit dazu, dass die Minsker Gruppe seit zwei Jahrzehnten im Hinblick auf den armenisch-aserbaidschanischen Konflikt in seinen Anstrengungen ruht. Auf der gestrigen Veranstaltung haben sich zahlreiche Hoffnungsträger einer friedlichen Lösung versammelt, unter Ihnen die Deutsch-Atlantische Gesellschaft, Mitglieder der Parlamentarischen Versammlung des Europarates, Vertreter der Bundesregierung und die Vorsitzenden der jeweiligen nationalen deutsch-aserbaidschanischen Freundschaftsgruppen, deren Vorsitzende ich von deutscher Seite bin. Und wir alle waren uns darin einig, die Möglichkeit, dass Deutschland in diesem Jahr den Vorsitz der OSZE innehat, zu nutzen, um wichtige Schritte in Richtung Deeskalation zu gehen. Es ist notwendig, dass die Minsker Gruppe in Sachen Berg-Karabach eine „Renaissance“ erlebt. Ich bin zuversichtlich, dass kleine Schritte der Vertrauensbildung beider Länder erzielt werden, die am Ende die Grundlage für einen „Roten Faden“ bilden – die Rede ist von einem friedlichen Miteinander im Südkaukasus. Dafür setze ich mich im Rahmen meiner Möglichkeiten ein.

 

24. Februar 2016 ►Hoher Besuch im Sportausschuss

Der Mittwoch einer jeden Sitzungswoche ist traditionell der Tag der Ausschüsse. Im Anschluss an den Verteidigungsausschuss tagte heute der Ausschuss für Sport & Ehrenamt, indem ich ordentliches Mitglied bin. Zum Thema Spitzensportförderung erwartete uns heute hoher Besuch aus der Welt des deutschen Sports. Und zwar kein geringerer als Dr. Michael Vesper höchstpersönlich, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB). 

 

   

Mit Michael Vesper, Vorstandsvositzender des DOSB

 

Ausblick aus dem Saal des Sportausschusses

 

23. Februar 2016 ►Empfang einer georgischen Delegation

Nach dem Empfang des georgischen Außenministers im Deutschen Bundestag stand „Georgien“ an diesem Abend noch einmal auf meiner Tagesordnung. Als Parlamentariergruppenvorsitzende für die Region Südkaukasus habe ich eine georgische Delegation zum Abendessen in Berlin empfangen. Unter Ihnen die persönliche Beraterin des Präsidenten sowie zahlreiche hochrangige Mitarbeiter diverser Ministerien. Unschwer erkennbar: In Georgien scheint es etwas anders mit der Frauenquote als hierzulande – eine Männerquote ist aber noch nicht im Gespräch ;)

Wie bereits zuvor mit Außenminister Micheil Janelidze wurde auch in dieser Runde die Annäherung Georgiens an die Europäische Union vertieft – wir ziehen hier alle an einem Strang. In diesem Zusammenhang haben wir die „Strategische Europakommunikation“ erörtert. Zu diesen Überlegungen können wir auch die gemeinsamen Bemühungen im Rahmen der „Östlichen Partnerschaft“ zählen, zu deren Vorbereitung eben diese Meetings sehr nützlich sind.

 

 

 

23. Februar 2016 ►Georgischer Außenminister im Deutschen Bundestag

Deutschland ist international ein geschätzter und anerkannter Partner. Dass das so ist, können wir auch von unserem Büro aus mit Blick auf dem „Platz der Republik“ feststellen. Inmitten der europäischen und deutschen Flagge hängt, das ist protokollarisch festgelegt, die Flagge des Herkunftslandes des jeweiligen Gastes. Und glauben Sie mir, selten weht mal keine Fahne. Wir können uns glücklich schätzen, dass das so ist. Denn das „Wort“ ist ein bedeutendes Mittel - es hilft einander zu verstehen, voneinander zu lernen und es verbindet. Stichwort Globalisierung: In einer vernetzten Welt ist die Zusammenarbeit mit unseren Partnerländern unabdingbar, Alleingänge führen so gut wie nie zum Ziel. In meiner Funktion als Vorsitzende der Deutsch-Südkaukasischen Parlamentariergruppe bemühe ich mich stets, diesem Grundsatz zu folgen, so auch heute.

Gemeinsam mit meinem Kollegen Axel E. Fischer, Vorsitzender der Deutschen Delegation der Parlamentarischen Versammlung des Europarates, haben wir den georgischen Außenminister Micheil Janelidze im Deutschen Bundestag empfangen. Deutschland und Georgien verbindet seit vielen Jahren eine enge Beziehung. Blicken wir kurz in die Vergangenheit: Deutschland war das erste Land der Europäischen Gemeinschaft, das Georgien nach der Unabhängigkeit 1991 völkerrechtlich anerkannte und diplomatische Beziehungen aufnahm. Hinzu kommt, dass Deutschland als erster Staat eine Botschaft in Georgien eröffnet. Auch heute liegt uns die gemeinsame Arbeit am Herzen. Ich habe betont, dass Deutschland ein wichtiger Unterstützer für Georgiens Annäherung an die EU insgesamt ist. Diesen Weg wollen wir auch in Zukunft beschreiten.

 

   

Mit Dr. Thomas Feist (MdB), Außenminister Micheil Janelidze,

Anette Hübinger (MdB) und Axel Fischer (MdB)

 

Botschafter Ladio Chanturia und Außenminister Micheil Janelidze

 

20. Februar 2016 ►"Ehrenamt" bei uns kein Fremdwort

Seit Jahren organisiert das Deutsche Rote Kreuz Ehrenamtsmessen in Mecklenburg Vorpommern, um Vereinen und Verbänden eine Plattform zu geben, damit noch mehr Menschen erfahren, wo sie ihre Begabungen, Neigungen und ihr Engagement einbringen können. Ob in der Kinder- und Jugendarbeit, bei der Betreuung von Senioren, in der Präventionsarbeit und vielen Bereichen mehr. Überall werden helfende Hände gebraucht, manchmal auch nur einfühlsame Seelen, die sich der Probleme der Menschen annehmen, die sonst nicht mehr ein noch aus wissen. Diese Arbeit geschieht fast lautlos. Um so deutlicher und hörbarer muss der Dank und die Würdigung sein. Am Samstag kam der Europaabgeordnete Werner Kuhn höchstpersönlich, um seine Laudatio auf die Mitstreiter im Ehrenamt zu halten. Er selbst ist Vorsitzender des DRK in MV. In dieser Funktion und auch als Politiker schloss er mit dem Satz: „Im Ehrenamt arbeitet man auch noch, wenn die Kameras aus sind.“ 

 

   

Werner Kuhn, EU-Abgeordneter und Vorsitzender des DRK M-V

 

Mit Stadtpräsident und Landtags-

kandidat Stephan Krauleidis

 

   

Mit Stephan Krauleidis und dem Shantychor "Heulbojen"

 

Mit Fred Wollnitzke, Geschäftsführer des DRK-Kreisverbandes

Bad Doberan, Werner Kuhn, Bürgermeister Thorsten Semrau,

Peter Stein (MdB) und Landrat Sebastian Constien

 

19. Februar 2016 ►Wir gehen durch´s Feuer

125 Kameradinnen und Kameraden aus dem Landkreis Nordwestmecklenburg trafen sich am Freitagabend in der Malzfabrik Grevesmühlen. Sie warfen einen Blick zurück in das Jahr 2015 und auf die Herausforderungen des neuen Jahres. Feuerwehrmann oder Feuerwehrfrau zu sein bedeutet für andere durchs Feuer zu gehen - im wahrsten Sinne des Wortes. Zu den zahlreichen Einsätzen gehören aber auch Kurse wie Erste Hilfe, Sprechfunk, Atemschutz- und Chemikalienschutz, Ausbildungen zum Truppenführer, Lehrgänge zum Gruppen- und Zugführer, das Ablegen von Fitness- und Sportabzeichen… und so viel mehr. Das alles passiert in der Freizeit und im Ehrenamt. An diesem Abend wurde viel gedankt, nicht nur den Kameraden, sondern auch den Familien, die diese Arbeit seit Jahren unterstützen.

 

   

Mit dem Vorsitzenden der CDU-Kreistagsfraktion

NWM und Landtagskandidat Thomas Grote (l.)

 

Der Vorstand des Kreisfeuerwehrverbandes NWM

 

Ich wünschte mir, die Länder der Europäischen Union würden in der heutigen Zeit so funktionieren wie unsere Wehren. Wenn´s brennt, weiß jeder, was er zu tun hat, keiner mosert rum, jeder weiß genau, wo sein Platz ist, wie man anzupacken hat, alles läuft geplant fix und top organisiert, weil man auf den Ernstfall immer vorbereitet ist. Das rettet Leben. Selbst bei einem „Flächenbrand“ schließen sich verschiedene Wehren zusammen und arbeiten Hand in Hand. Da schert niemand aus und macht sich einen schlanken Fuß. Die Staaten, welche sich gegen die Aufnahme von Flüchtlingen mit Händen und Füßen wehren, sollten Kurse belegen bei der Feuerwehr. Da stimmen die Werte und Worte wie Kameradschaft, Menschlichkeit und Fürsorge sind keine Worthülsen, sondern gelebte Gemeinschaft. Und nun stellen Sie sich vor, bei einem Großbrand kommt auch noch ein starker Wind von der falschen Seite… bei uns heißt er „Horst“. Ich danke unseren Kameradinnen und Kameraden für ihren Einsatz, wünsche stets eine gesunde Heimkehr nach getaner Arbeit und Gottes Segen in diesem Jahr.

 

   

Grußwort an die zahlreichen Kameradinnen

und Kameraden

 

musikalische Umrahmung durch die kraftvollen Bläser

 

27. Januar 2016 ►Europarat, erste Jahrestagung

In dieser Woche befinde ich mich im französischen Strasbourg, denn hier haben sich die Mitglieder der Parlamentarischen Versammlung des Europarates, kurz: PVER, zur ersten Jahrestagung zusammengefunden. Gerade in der aktuellen Zeit, in der Europa zahlreiche Herausforderungen zu bewältigen hat, ist die Arbeit dieses Gremiums notwendiger denn je. Schon oft wurde die PVER als das Gewissen Europas bezeichnet. Dem kann ich mich nur anschließen, denn der Europarat setzt sich für sehr gewichtige Ziele ein: Die Förderung von Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechte. Diese Ziele unterstützt die CDU/CSU Fraktion des Deutschen Bundestages zweifellos. Umso mehr freue ich mich, dass mein Fraktionskollege Axel E. Fischer zum Vorsitzenden der Fraktion der Europäischen Volkspartei (EVP) gewählt wurde. Mit dem neuen Vorsitzenden haben die Mitglieder der größten Fraktion im Europarat eine gute hervorragende Wahl getroffen, denn die langjährige Arbeit und die damit verbundene Erfahrung zeichnen seine zielorientierte Arbeit aus. Herzlichen Glückwunsch, lieber Axel!

 

 

22. Januar 2016 ►Begegnungen im neuen Jahr

Die ersten Termine im neuen Jahr glichen einem Marathon, einem angenehmen und schönen Marathon. Innerhalb weniger Tage legte ich viele hundert Kilometer quer durch den Wahlkreis zurück, denn viele Gemeinden luden zum traditionellen Neujahrsempfang ein. Bei meinem Wahlkreis, der größer als das Bundesland Saarland ist, ist das quasi „normal“.

Zunächst folgte ich der Einladung des Bürgermeisters Thorsten Semrau und des Stadtpräsidenten Stephan Krauleidis nach Bad Doberan. Herr Krauleidis konzentrierte sich auf ein Thema, das uns alle bewegt und durchweg Gesprächsthema auf den Empfängen war: Flüchtlinge. Verständlich, denn wir sind alle mehr oder weniger davon betroffen. In seiner Ansprache bedankte er sich bei den zahlreichen ehrenamtlichen Helfern, ohne diese wäre die derzeitige Situation nicht zu stemmen. Recht hat er. In diesem Zusammenhang spielt auch der gewichtige Begriff „Integration“ eine bedeutende Rolle. Inge Meyer wurde an diesem Abend für ihr Engagement bei der Integration von Flüchtlingen ausgezeichnet. Unser gesellschaftliches Miteinander baut auf eben diese ehrenamtlich engagierten Menschen, wir können stolz darauf sein.

 

Mit Bad Doberans Bürgermeister Thorsten Semrau (l.)

und Rainer Karl, Bürgermeister von Kühlungsborn

 

Am Tag darauf zog es mich erneut an die einzigartige Küste unseres Bundeslandes: Die wunderschöne Ostseeinsel Poel. Bürgermeisterin Gabi Richter und Gemeindevorsteher Bodo Koeppnick gaben sich die Ehre, zahlreiche Wegbegleiter und Freunde der Ostseegemeinde einzuladen. Besonderes Highlight bereits zu Beginn der Veranstaltung: Schornsteinfeger Jens Grundmann. Er hatte eine besondere Idee. Jeder Gast bekam von ihm einen Glückskeks in die Hand. Wie schön, Glück gehabt ;)

 

   

Mit Schornsteinfeger Jens Grundmann

 

Das lässt sich einrichten ;)

 

Am Mittwoch lud Wolfgang Waldmüller, Vorsitzender des regionalen Unternehmerverbandes Ludwigslust-Parchim, zum Neujahrsempfang in den Räumen der Parchimer Sparkasse ein. Rund 200 Gäste aus Verwaltung, Politik und natürlich Vertreter von Unternehmen folgten seiner Einladung. Der Empfang stand in diesem Jahr unter einer Überschrift, ich erwähnte es bereits, die uns alle derzeit tagtäglich beschäftigt: „Vertreibung, Flucht + Integration - Was schaffen wir gemeinsam?“. Ich habe mich sehr gefreut, dass Herr Waldmüller einen kompetenten Gastredner für dieses Event gewinnen konnte: Landesinnenminister Lorenz Caffier, denn kaum jemand steckt in M-V tiefer in der Materie rund um die gegenwärtige Flüchtlingssituation. Seine Ausführungen verdeutlichten unsere Gemeinsamkeiten: Unser Land muss den Zuzug von Flüchtlingen spürbar verringern, denn unsere Kapazitäten sind endlich. Zudem hat der Innenminister betont, besonders unter dem Gesichtspunkt der jüngsten Ereignisse, dass nur derjenige Anspruch auf Schutz und Sicherheit in unserem Land hat, der die deutschen Gesetze achtet und anerkennt. Im Anschluss hatten wir die Gelegenheit, in geselliger Runde den einen oder anderen Plausch mit Weggefährten, Freunden und Bekannten zu führen – viele Gäste kenne ich seit meiner Angehörigkeit im Kreistag. Dies ist schon einige Jahre her, umso größer war die Freude des Wiedersehens.

 

   

Mit Wolfgang Waldmüller, Sibylle Holzhüter und Olaf Steinberg

 

Mit Gudrun Stein, Lübzer Bürgermeisterin und Innenminister Lorenz Caffier

Zum Abschluss zog es mich erneut ans Wasser, diesmal jedoch nicht an die Küste. Denn unsere Region hat noch einiges mehr zu bieten, so zum Beispiel die Sternberger Seenlandschaft. Bürgermeister Jochen Quandt ließ es sich nicht nehmen, ein letztes Mal als Gastgeber zum Neujahrsempfang einzuladen. Dies war schon ein besonderes Ereignis, denn Herr Quandt legt nach 25 Jahren im Dienste der Stadt Sternberg, sage und schreibe ein viertel Jahrhundert, sein Amt nieder. Daher war es für viele ein emotionaler und bewegender Abend. Ich erinnere mich an viele gemeinsame Gespräche und Begegnungen, wir haben stets zielführend miteinander zusammengearbeitet. Für die Entwicklung der Stadt war ein echter „Volltreffer“. Im April sind die Bürger der Stadt aufgerufen, einen neuen Bürgermeister zu wählen. Ich bin gespannt, wer uns im kommenden Jahr zum Empfang begrüßen wird.

 

   

Ehrungen für die Verdienste der Sternberger Bürger

 

Tolle Abwechslung: Der Sternberger Kinderchor

 

19. Januar 2016 ►Gespräch mit dem Außenminister Ägyptens

Rund um den Globus gibt es Krisenregionen, die vor unterschiedlichen Herausforderungen stehen. Derartige Situationen erfordern leistungsfähige Bündnisse mit ernstzunehmenden und verlässlichen Partnern. Alleingänge, das möchte ich betonen, sind in einer global vernetzten Welt schier unmöglich. Natürlich gibt es zahlreiche Möglichkeiten, auf bedrohliche Situationen zu reagieren, die schärfste Waffe ist jedoch das „Wort“. Diplomatie ist die Kunst und Praxis des Verhandelns zwischen bevollmächtigten Repräsentanten verschiedener Gruppen oder Nationen. In der vergangenen Woche besuchte ein ranghoher Diplomat der Arabischen Republik Ägypten, Außenminister Samih Schukri höchstpersönlich, unter anderem einige Mitglieder des Verteidigungsausschusses im Deutschen Bundestag. Das traditionsreiche Land erlebte in den vergangenen Jahren durch politische Umbrüche und terroristische Anschläge tiefgreifende Erschütterungen. Ein Urlaub in Ägypten? Dies überlegt man sich heutzutage sehr genau. All das hat natürlich sichtbar Spuren hinterlassen. Diese gilt es aufzuarbeiten, vor allem müssen wir auch Lösungen für eine notwendige Stabilisierung erarbeiten. Der Außenminister hat während unseres Gesprächs betont, wie wichtig Deutschland und Europa insgesamt für dieses komplexe Ziel ist. Eine bilaterale Koordinierung in der Außen- und Sicherheitspolitik bildet in meinen Augen eine wichtige Grundlage, um auch insgesamt die innenpolitischen Aufgaben Ägyptens voranzubringen. 

 

Mit Wolfgang Hellmich (Vorsitzender des Verteidigungsausschusses), Außenminister Samih Schukri

sowie meinen Kollegen im Verteididungsausschuss, Karl A. Lamers und Reinhard Brandl (v.l.n.r.)

 

14. Januar 2016 ►Erste Besuchergruppe 2016

Erste Sitzungswoche im neuen Jahr, erste Besuchergruppe 2016. Gestern machten sich Schüler aus Regionalen Schule und Förderschule Neuburg auf den Weg in die Hauptstadt, um hinter die Kulissen des politischen Berlins zu schauen. Nachdem die Gruppe an einer Plenarsitzung auf der Besuchertribüne teilnahm, hatte ich das Vergnügen, die Mädels und Jungs der 9. und 10. Klasse zur gemeinsamen Gesprächsrunde zu empfangen. Offene Worte und ehrliche Gedanken wurden ausgetauscht, ich bedanke mich ganz herzlich für Euren Besuch und hoffe, dass der Plüschbär, der eine gewisse Ähnlichkeit zum Berliner Wahrzeichen aufweist, euch an diesen netten Besuch in Berlin erinnert.

 

12. Januar 2016 ►Empfang des kasachischen Botschafters

Es war eine Einladung des kasachischen Botschafters, Bolat Nussupov, und des Vorsitzenden der Deutschen Delegation der Parlamentarischen Versammlung des Europarates (PVER), Axel E. Fischer, um Freunde Kasachstans zusammenzubringen. Ehemalige PVER-Mitglieder und aktuelle Vertreter haben einen regen und auch sehr fröhlichen Gedankenaustausch gepflegt und dabei natürlich auch nicht vergessen, dass kulturelle und kulinarische „Programm“ zu genießen. Es ist wichtig Brücken zu bauen und auch regelmäßig zu überqueren, um unsere historischen Wurzeln in Erinnerung zu rufen, unsere wirtschaftlichen Beziehungen zu vertiefen und in die Zukunft zu schauen. In allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens brauchen wir heute mehr denn je Sicherheits- und Stabilitätsanker in fragilen Regionen. Kasachstan ist ein solcher Anker. In Zukunft werden wir versuchen, die Deutsch-Kasachische Gesellschaft stark mit den Botschaftsaktivitäten zu vernetzen, um noch mehr Menschen für diese Region zu begeistern.

 

   

 

 

 

9. Januar 2016 ►Neujahrsempfang der Hansestadt Wismar

Der Jahreswechsel ist vollbracht, viele Neujahrsempfänge von Städten, Gemeinden, Unternehmen und Verbänden stehen traditionell im Januar auf der Tagesordnung. Am Wochenende lud  Thomas Beyer, Bürgermeister der Hansestadt Wismar, zum Empfang ein. Eine günstige Gelegenheit, Freunde und Persönlichkeiten aus der Region zu treffen und nette Gespräche zu führen. 

 

Mit Tom Brüggert, Mitglied der Bürgerschaft

und Hannes Nadrowitz, Vorsitzender der JU

8. Januar 2016 ►Löschzwerge in neuen Uniformen

Die Demographie in Deutschland ist eine Herausforderung. Die Geburtenrate, auch wenn sie in den vergangenen Jahren leicht zugelegt hat, ist niedrig. Dies sind keine Neuigkeiten, sondern bekannte Phänomene. Es ist klar, wir benötigen Nachwuchs. Leichter gesagt, als getan. Doch in Plau am See, der wunderschöne Kurort im Herzen Mecklenburgs, zeigt uns die Kehrseite der Medaille. Im vergangenen Jahr stieg die Mitgliederzahl von Jungen und Mädchen in der Freiwilligen Feuerwehr von 24 auf 31. Das ist toll und zeigt deutlich, dass die „Ehrenamtler“ in der Plauer Feuerwehr eine hervorragende Nachwuchsarbeit leisten. Vielleicht haben sie schon von den „Löschzwergen“ gehört? Der Radiosender Ostseewelle Hit-Radio M-V hat für den Nachwuchs unserer Feuerwehren im Land Uniformen verlost. Die Gewinner: Die „Löschzwerge“ aus Plau am See. Und ich kann Ihnen sagen, wenn Sie die Kleinen erst einmal in ihrer neuen Kleidung gesehen haben, muss man die Lütten einfach nur lieb haben. Stolz haben Sie auf der Jahreshauptversammlung von ihren Aktivitäten berichtet, die durch die Jugendwartin Christin Roesch verantwortungsvoll und mit Leidenschaft organisiert werden.

 

 

 

1. Januar 2016

 

 

22. Dezember 2015 ►Es lohnt sich...

Es lohnt sich ... diese drei Worte sind der Einstieg in den Rückblick "meines" Jahres, das ich mit so vielen Menschen teilen durfte. Lassen Sie mich erst einmal unter Beweis stellen, dass ich trotz der Schwierigkeiten und massiven Herausforderungen des Jahres 2015 den Humor nicht ganz verloren habe: Sie kennen diese kleinen flauschigen Vierbeiner mit den Hamsterbäckchen? Als Abgeordnete des Deutschen Bundestages, die in zahlreichen Sitzungen und Besprechungen definitiv zu wenig Bewegung bekommt, fühlt man sich in den Wintermonaten nicht unbedingt flauschig, aber gut gepolsterte Hamsterbäckchen hat man schon... Jeder vernünftige Ernährungsberater würde uns nun in ein Laufrad stecken, aber Hamster im Laufrad - das ist verboten, sagen Tierschützer und sie haben recht. Tja, und nun zu uns Politikern: wir im Laufrad, das ist doch Schnuppe. Da kümmert sich kein Schützer drum. Das müssen wir schon selber tun. Lässt man das Jahr Revue passieren, bin ich in diesem Rad ein paar Runden zu viel und leider auch ein paar Mal umsonst gerannt. Nicht alles macht Sinn, nicht jedem kann man es recht machen, leider. Viele Menschen haben sich gefreut, weil ich helfen konnte, manche haben sich sogar bedankt, das wiederum hat mich gefreut und einige sind enttäuscht und stumm geblieben, weil Wunder in der Politik recht selten anzutreffen sind. Und ich durfte danken für die vielen unwiederbringlichen Begegnungen. Jedes Weihnachten auf´s Neue bestelle ich "ganz bescheiden" beim Weihnachtsmann 365 Tage mit je 48 Stunden statt 24, aber er bringt das Päckchen nicht. Vielleicht bleibt er regelmäßig im Schnee damit stecken? Ich weiß es nicht. Apropos Schnee. Geht's Ihnen auch so? Damals war der Schnee noch weiß und er lag am Heiligen Abend auch vor der Tür, inklusive Eiszapfen an den vereisten Regenrinnen und kristallklare Weihnachtssternchen an den Fenstern. Wir waren alle noch klein und hatten leuchtende Augen, als der Christbaum seine Lichter in Szene setzte. Da hatte ich auch noch eine Mutter, die mir Sicherheit gab. Heute sind wir selbst zuständig oder haben das ganz große Glück, einen Partner an der Seite zu haben, der den selben Weg mit einem gehen mag, wenn´s auch manchmal noch so beschwerlich ist. 

Das Jahr hatte viele "Überraschungen" parat, schöne, unvergessliche, auch traurige, hilfreiche, desillusionierende aber vor allem stärkende. Unsere Medien werden Ihnen einen Jahresrückblick nach dem anderen präsentieren, deshalb lasse ich es und freue mich auf unsere ganz persönlichen Gespräche im nächsten Jahr, wenn ich aus dem Rad steigen darf. Übrigens habe ich in diesem Jahr so viele Gespräche und Telefonate geführt, Besucher erlebt und auch Post erhalten. Ich bedanke mich bei all denen, die trotz der einen oder anderen Kritik, die ich grundsätzlich ernst nehme, sich niemals im Ton vergriffen haben. Es lohnt sich: 

meinem Kurt zu danken, für seine generöse Art gegenüber einer recht anstrengenden Frau; meiner Schwester und ihrer Familie zu danken, die mich nur noch von Fotos kennt; meinem Team in Berlin und zu Hause zu danken, denn ohne Euch geht nichts; meinen politischen Wegbegleitern zu danken, die sich durch ehrliche Worte auszeichnen; Gott zu danken, für die Freunde, die einen umgeben und diese Chance im Leben. 

 

   

Hilfe kennt keine Grenzen ...

 

Grußworte und Danksagungen, bevor es losgeht

 

Ich hatte eine Vision, so gerne hätte ich, wie schon 2010 und 2011, den Kinderhilfskonvoi begleitet. All die politischen Entwicklungen haben dann völlig überraschend meinen Terminkalender "durcheinander gebracht", so dass ich diese Tour vor Weihnachten absagen musste. Sie erinnern sich? Kinder beschenken Kinder. Kinder in Deutschland packen Weihnachtspäckchen für Kinder, die sie wahrscheinlich nie in ihrem Leben treffen werden. Weitere Informationen finden Sie HIER.

  

   

Spendenübergabe an Tommy und Martina

 

Nocheinmal drücken ...

Aber die Erfahrung bleibt eingemeißelt wie in Stein, wenn man die Chance hat, diesen Konvoi zu begleiten. Wenn sich 70.000 Päckchen auf den Weg machen nach Rumänien, in die Ukraine und nach Moldavien und dort 70.000 Mal ein Lächeln in die Augen eines Kindes zaubern, dann kann ich nur noch sagen: es lohnt sich zu danken. Danke Round Table, Old Table und Ladies Circle. Und nächstes Jahr bin ich wieder dabei.

 

   

... und anstoßen ...

 

... bevor die Straße freigegeben wird

 

       

Auf geht´s!

 

Danke! Ihr habt es geschafft ...

 

... leuchtende Augen

 

Sehen Sie HIER das Video vom Konvoi

 

 

Ich wünsche Ihnen eine gesegnete und friedliche Weihnachtszeit.

 

 

18. Dezember 2015 ►Vorsitzende der Deutsch-Kasachischen Gesellschaft

Deutschland führt umfangreiche Beziehungen zu anderen Ländern, mit vielen arbeiten wir auf unterschiedlichen Ebenen eng zusammen. Wir sind für viele ein verlässlicher Partner und bemühen uns stets, den Kontakt auf verschiedenen Wegen und Kanälen zu intensivieren und speziell Gemeinsamkeiten zu pflegen. So haben sich in der Bundesrepublik unterschiedliche Vereine und Gesellschaften gegründet, mit dem Ziel, die wirtschaftlichen, wissenschaftlichen, kulturellen und persönlichen „Brücken“ gemeinsam zu fördern. Auch ich engagiere mich seit einigen Jahren in der Deutsch-Kasachischen Gesellschaft (DKG) e.V. – bis vor kurzem als stellvertretende Vorsitzende und seit dieser Woche bin ich Vorsitzende dieser Gesellschaft. Mit großer Freude habe ich die Nachfolge meines Kollegen aus dem Deutschen Bundestag, Manfred Grund, angetreten. Dieser Verein umfasst sehr engagierte Mitglieder, die stets darum bemüht sind, die Freundschaft zwischen unseren beiden Ländern in vielerlei Hinsicht zu festigen. Die DKG hat seit ihrer Gründung im Jahr 1997 zahlreiche Projekte ins Leben gerufen, Informationsveranstaltungen organisiert und Seminare abgehalten. Insbesondere bemühen wir uns darum, kasachischen Studenten die Chance zu einem Praktikum hierzulande zu ermöglichen. Falls ich Ihr Interesse geweckt habe, kann ich Ihnen die Homepage des Vereins empfehlen, es gibt viel zu entdecken: http://www.dekasges.de/data/start.html

 

Mit den Mitgliedern der DKG sowie dem Botschafter Kasachstans, S.E. Bolat Nussupov (4.v.l.)

und Manfred Grund (m.)

 

14. Dezember 2015 ►"Wir bewegen alle"

Am Wochenende habe ich mich auf den Weg nach Frankfurt/Main gemacht, in die deutsche „Hauptstadt des Sports“. Zahlreiche Sportverbände haben sich in der Metropole angesiedelt und einige von ihnen kooperieren miteinander für einen außerordentlich bedeutenden Bereich, den ich als Sportpolitikerin für das gesellschaftliche Miteinander unentbehrlich halte: Inklusion in und durch Sport. Auf Initiative des Deutschen Behindertensportverbandes, des Deutschen Olympischen Sportbundes sowie durch die Unterstützung der Deutschen Sportjugend wurde in den Räumen des Hessischen Sportbundes das Projekt „Wir bewegen alle“ durchgeführt.

 

   

 

 

 

Ich finde es unglaublich wichtig, dass das Thema von den großen Verbänden in den Fokus gerückt wird, auch die Resonanz hat dies noch einmal deutlich unterstrichen: 150 Teilnehmer aus den verschiedensten Vereinen und Organisationen haben sich die Zeit genommen, das breite Feld „Inklusion“ auf dem Kongress näher zu beleuchten. Die perfekte Zusammenspiel von Theorie und Praxis hat uns Teilnehmern einen inhaltsreichen Leitfaden geboten: Workshops, Vorträge und vor allem der direkte Draht zu den Sportlern, die entweder direkt betroffen oder im Alltag mit Grenzen und Chancen der Inklusion konfrontiert sind, haben uns geholfen, diesen so wichtigen Bereich intensiver zu verstehen.

 

   

 

 

 

11. Dezember 2015 ►24. Jahrestag der Unabhängigkeit der Republik Kasachstan

Nach dem Zerfall der Sowjetunion haben sich in der Region um Zentralasien und Südkaukasus zahlreiche souveräne Staaten gebildet. Aserbaidschan, Armenien und nicht zuletzt Kasachstan reihen sich in die lange Liste ein, für die dieser historische „Höhepunkt“ von herausragender Bedeutung war. Doch lassen Sie mich den Fokus auf ein Land richten. Im Jahr 1990 erklärte das heutige Kasachstan seine Souveränität innerhalb der UdSSR. Im darauffolgenden Jahr, am 16. Dezember 1991 verkündete die Republik anschließend ihre Unabhängigkeit. Dieses Ereignis ist nun schon fast ein viertel Jahrhundert her.

 

 

Aus diesem besonderen Anlass heraus lud der kasachische Botschafter der Republik Kasachstan in der Bundesrepublik Deutschland, S.E. Bolat Nussupov zu einem Empfang anlässlich des 24. Jahrestages der Unabhängigkeit des Neunt größten Landes der Erde ein. Dem Botschafter ist es gelungen – eine nicht einfache Herausforderung - uns innerhalb weniger Stunden die einzigartige Tradition und facettenreiche Kultur zu präsentieren. Es war ein musikalisches Feuerwerk der besonderen Art: Tänzer, Musiker und Sänger der Musikakademie der Kasachischen Nationalen Akademie der Künste verzauberte uns mit kreativen Stücken.

 

   

Mit meinem Mann Kurt, S.E. Bolat Nussupov und Gattin

 

Ansprache des Botschafters

 

   

Zauberhafte Klänge ...

 

... und kreative Tänze

 

Hochkarätige Gäste folgten der Einladung des Botschafters. Eine Begegnung hat mich zutiefst erfreut. Peter Brinkmann, eine Journalistenlegende. Möglicherweise sagt Ihnen der Name „auf den ersten Blick“ nicht viel, daher erlaube ich mir eine Geschichte zu ihm, die Deutschland auf Schlag veränderte. Peter Brinkmann war Teilnehmer der legendären Pressekonferenz am 9. November 1989, die den Mauerfall einleitete. Er stellte dem SED-Funktionär Günter Schabowski die entscheidende Frage, mit der die Pressekonferenz und damit die deutsche Geschichte eine ganz andere Richtung aufnahm. Erinnern wir uns kurz: Schabowski langweilte die geladenen Journalisten über eine Stunde, bis er zum Passus „Übergangsregelung für eine neue Reiseverordnung“, kam. Viele Journalisten fragten. „Ab wann?“, doch war dies zu vage. Es war Brinkmann, der direkt nachhakte: „Ab sofort?“. Denn das hatte der Politfunktionär nicht erwähnt und fand es folglich nicht in seinen Papieren, in denen er blätterte und zusehends nervöser wurde. Dann, nach kurzer Rücksprache mit seinem Nebenmann, der entscheidende Satz: „Das tritt, nach meiner Kenntnis ist das sofort, unverzüglich“. Diese Nachricht verbreitete sich wie ein Lauffeuer, auch daran war Peter Brinkmann beteiligt. 

 

Mit Peter Brinkmann (l.)

 

7. Dezember 2015 ►Weihnachtsfeier SoVD Wismar/NWM

Der Kreisverband Nordwestmecklenburg/Wismar des Sozialverbandes Deutschland e.V. hat sich im Rathaus der Hansestadt Wismar in die besinnliche Weihnachtszeit eingestimmt. Dieser Nachmittag hat jedem ganz viel Freude bereitet – bei Weihnachtsgebäck und Kerzenschein haben wir gemeinsam gesungen, geplaudert und die besinnliche Atmosphäre genossen.

 

   

 

 

 

 

27. November 2015 ►1. Advent

 

 

22. November 2015 ►"Immer die selbe Leier"

Am Wochenende habe ich mich mit Senioren zu einem gemütlichen vorweihnachtlichen Beisammensein in Leezen getroffen. Bei Kaffee und Kuchen haben wir ganz ungezwungene Gespräche über dieses und jenes miteinander geführt. Es wurde viel geschmunzelt und kräftig gesungen, viele Lieder kannte ich noch aus meinen Kindheitstagen. Begleitet wurden die vielen, vielen Stücke durch einen imposanten Leierkasten - da bekommt der Ausspruch "Immer wieder dieselbe Leier" eine ganz neue Bedeutung ;) Ganz viel Herzlichkeit in einem Raum, danke für die Einladung und den wirklich gelungenen Nachmittag! Ich freue mich schon heute auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr.

 

   

 

 

 

 

21. November 2015 ►Weihnachtspäckchenkonvoi Wismar - Albanien

Der erste Schnee ist gefallen. Spätestens heute wurde so einigen klar, dass wir uns in etwa einem Monat in die besinnliche Zeit des Jahres begeben, wir feiern gemeinsam Weihnachten und verbringen Zeit mit der Familie – wie schnell ein Jahr doch vergeht. Natürlich, auch sich gegenseitig eine Freude bereiten, ist Teil unserer Tradition. Doch nicht überall rund um unseren Globus ist dies selbstverständlich. Es gibt leider Gründe, die sich einem besinnlichen Fest entgegenstellen. Nicht jeder hat die Mittel, seinen Nahestehenden ein Geschenk zu machen oder ein „Festtagsschmaus“ zu genießen. Umso mehr freue ich mich, dass wir diese Situation in unser gesellschaftliches Bewusstsein gerückt haben. Es gibt unzählige Organisationen in Deutschland, die sich für Familien und Kinder einsetzen mit dem Ziel, ihnen ein schöneres Weihnachten zu ermöglichen, als sie es aus eigener Kraft verbringen könnten. In meinem Wahlkreis gibt es einen grandiosen Verein, der seit Wochen Weihnachtspäckchen und Nützliches sammelt und verpackt. Zielort des Konvois: Albanien. Der Christliche Hilfsverein Wismar e.V. (CHW) ist extrem engagiert. Das Team rund um den Vorsitzenden Frieder Weinhold hat Großartiges auf die Beine gestellt. In der „Alten Reithalle“ in Wismar habe ich die fleißigen Hände gestern besucht – ich habe gestaunt, was der Verein an Sachspenden und Materialen in den vergangenen Wochen gesammelt hat. Private Haushalte, Vereine, Verbände und Unternehmen haben quasi eine komplette Halle ausgefüllt – egal wo der Blick auch hingeht, überall Pakete. Eine Meisterleitung! Zweimal habe ich selbst einen Konvoi in die Ukraine mitbegleitet und vor Ort Päckchen verteilt. Ich weiß daher aus eigener Erfahrung ganz besonders zu schätzen, was es bedeutet, einen solchen Konvoi zu organisieren. Für mich persönlich ist es ein starkes Zeichen unseres gesellschaftlichen Miteinanders, darauf können wir stolz sein.

 

   

Der erste LKW ist beladen

 

Mit Frieder Weinhold, Vorsitzender des CHW

 

20. November 2015 ►Kreisvorstandswahl in Rom

Die Mitglieder des CDU-Kreisverbandes Ludwigslust-Parchim haben in Rom einen neuen Kreisvorstand gewählt. Wolfgang Waldmüller wurde in seinem Amt als Kreisvorsitzender bestätigt, ich gratuliere ganz herzlich zu einem tollen Ergebnis. Auch allen weiteren Vorstandsmitgliedern beglückwünsche ich zu ihrer Wahl. Ich selbst war viele Jahre Vorsitzende dieses Kreisverbandes und die Zusammenarbeit mit unseren zahlreichen Mitgliedern hat mir stets viel Freude bereitet. Als Ehrenvorsitzende freue ich mich natürlich umso mehr, auch weiterhin mit sehr engagierten Mitgliedern Politik in unserer Region gestalten zu können. Viele anspruchsvolle Aufgaben erwarten uns in den kommenden Wochen und Monaten, im nächsten Jahr stehen Landtagswahlen in unserem Bundesland an. Die Kandidaten haben wir bereits aufgestellt - packen wir es an, mit einem großartigen Team!

 

   

Mit dem Kreisvorsitzenden Wolfang Waldmüller

 

Der neue Kreisvorstand

 

14. November 2015 ►Trauer und Landesparteitag

In Gedenken an die Opfer und Verletzten der abscheulichen Tat in der vergangenen Nacht in Paris haben wir unseren Landesparteitag in Binz auf Rügen mit einer Andacht sowie einer Schweigeminute begonnen. Eine Kerze auf dem Rednerpult wird unser tiefes Mitgefühl den Tag über begleiten. Nach einer emotionalen Rede wurde unser Landesvorsitzender der CDU MV, Lorenz Caffier, mit 89,2 Prozent in seinem Amt bestätigt. Herzlichen Glückwunsch, lieber Lorenz.

 

   

 

 

 

 

11. November 2015 ►Besuch aus meiner Geburtsstadt

Ganz besonderer Besuch heute in Berlin, Kindheitserinnerungen wurden geweckt. Eine aufgeweckte Schulklasse des „Eldenburg Gymnasium“ Lübz hat heute hinter die parlamentarischen Kulissen geschaut. Exakt auf diesem Platz, auf dem heute das Gymnasium steht, befand sich damals „meine“ Polytechnischen Oberschule Lübz. Das wir uns so harmonisch ausgetauscht haben, liegt also quasi in der Natur der Dinge. Und wir hatten viel zu bereden: die Flüchtlingspolitik, das deutsche Bildungssystem und nicht zuletzt haben wir uns über Zukunftschancen jungen Menschen unterhalten. Sicher kennen auch Sie dieses Gefühl, dass die Zeit in schönen Momenten zu schnell an einem vorbeizieht. So auch heute. Wir waren uns allesamt einig, eine Gesprächsstunde war einfach zu kurz. Ich freue mich auf ein Wiedersehen – und vielleicht sogar in Lübz. Vielen Dank für den Besuch! 

 

 

 

10. November 2015 ►Malteser - Allrounder in der Flüchtlingsbewältigung

Viele hauptamtliche und ehrenamtliche Helfer arbeiten seit Monaten Hand in Hand, um die gegenwärtige Flüchtlingssituation zu bewältigen. Es gibt hier zu Lande zahlreiche Vereine und Verbände, die sich im höchsten Maße engagieren. Heute Morgen folgte ich der Einladung der Malteser zu einem Parlamentarischen Treffen. An der besonderen Herausforderung sind die Malteser als Hilfs- und Betreuungsorganisation in erster Reihe beteiligt. Sie versorgen Flüchtlinge in Aufnahmeeinrichtungen, unterstützen sie dabei, wohlbehalten einen sicheren Ort zu erreichen, und betreuen ihre ersten Schritte in Deutschland. Gerade diese Schritte sind wesentlich für die Integration der Neuankömmlinge. Schätzungen der Malteser zufolge ist davon auszugehen, dass jeder 4. Flüchtling, der in Deutschland ankommt, mindestens einmal einen unmittelbaren Kontakt mit einem Malteser Helfer oder Mitarbeiter hat. 

 

   

Mit Bernhard Kaster, Parlamentarischer Geschäftsführer der CDU/CSU

 

Malteser ... weil Nähe zählt.

 

7. November 2015 ►25 Jahre Kreismusikschule "Carl Orff"

 Der griechische Philosoph Aristoteles sagte schon vor mehr als 2000 Jahren: „Im Wesen der Musik liegt es, Freude zu bereiten.“ – daran hat sich meiner Meinung nach bis heute nichts geändert. Jede Generation kann sich an Musik auf verschiedene Art und Weise begeistern: Sei es das Baby, das uns ein zauberhaftes Lächeln schenkt, wenn es den Melodien lauscht, seien es Jugendliche, die ihre Freude an Musik mit Tanzen zum Ausdruck bringen oder eben die Erwachsenen, die bei entspannenden musikalischen Klängen den stressigen Alltag hinter sich bringen um einfach mal die Seele baumeln zu lassen. Musik begleitet uns das ganze Leben. Die zahlreichen Musikschulen in unserem Land leisten eine wichtige gesellschafts- und jugendpolitische Bildungsaufgabe. Bereits in jungen Jahren besteht hier die Möglichkeit, ein Instrument professionell zu erlernen. Wer sich bereit fühlt, hat dann die Chance, sein Können und die künstlerische Begabung in verschiedenen Formaten zu präsentieren.

 

   

Hartwig Kessler (l.) und Kreistagspräsident Klaus Becker

 

Talentierte Musikschüler

 

Am Wochenende feierten wir im Grevesmühlener Rathaus das 25-jährige Bestehen der Kreismusikschule „Carl Orff“ – herzlichen Glückwunsch! Es war eine gelungene Veranstaltung, jeder einzelne Musiker strahlte Leidenschaft und Freude aus. Mit Violine, Kontrabass, Schlagzeug, Saxophon, Akkordeon und Gesang verzauberten die Schülerinnen und Schüler der Kreismusikschule die rund 150 Gäste.

 

6. November 2015 ►Brief aus Berlin

 

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3. November 2015 ►Kreisvorstandswahl CDU NWM

Gestern Abend wurde in der Grevesmühlener Malzfabrik der neue Vorstand des CDU-Kreisverbandes Nordwestmecklenburg gewählt. Der bisherige Kreisvorsitzende Prof. Dr. Erhard Huzel wurde erneut in seinem Amt bestätigt. Herzlichen Glückwünsch, lieber Erhard! Ich möchte auch den weiteren Vorstandsmitgliedern ganz herzlich zur Wahl gratulieren und wünsche vor allem viel Kraft für die kommenden zwei Jahre. Im nächsten Jahr haben wir die Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern und 2017 steht die Wahl des 19. Deutschen Bundestages auf der Agenda – es gibt also viel zu tun. Ich freue mich auf die gemeinsame Zusammenarbeit!

 

 

 

22. Oktober 2015 ►Die "Mannschaft" ist komplett

In unserer wunderschönen Hansestadt Wismar haben wir bei maritimer Kulisse – das Technologiezentrum an der Waterkant mit Blick auf die Werft – unsere „Mannschaft“ für die anstehende Landtagswahl im kommenden Herbst für den Bereich Nordwestmecklenburg/Wismar komplettiert. Zuvor haben wir bereits Thomas Grote (Wahlkreis Nordwestmecklenburg I) aufgestellt. Mit Christiane Berg (Nordwestmecklenburg II) und Frieder Weinhold (Wismar) haben wir engagierte Kandidaten gewählt, die sich für zahlreiche Schwerpunkte in unserer Landeshauptstadt einsetzen möchten! Gratulation für die guten Wahlergebnisse und vor allem wünsche ich viel Glück, Kraft, Erfolg und Gottes Segen!

 

   

 

 

 

 

20. Oktober 2015 ►Thomas Grote - Kandidat für den Landtag im Wahlkreis 27

Aus meiner Erfahrung heraus weiß ich, dass kommunalpolitische Erfahrungen eine nicht unerhebliche Voraussetzung für Aufgaben auf landespolitischer Ebene sind. Vieles lässt sich leichter verstehen und Strukturen vor Ort sind besser erkennbar. Ich selber habe Politik von der Pike auf gelernt, viele Jahre habe ich im Kreistag aktiv mitgewirkt und zahlreiche Kenntnisse erhalten, die ich nicht missen möchte – damals wie heute bin ich sehr dankbar dafür. Ich freue mich daher umso mehr, dass wir mit Thomas Grote im Wahlkreis 27 einen erfahrenen Kommunalpolitiker als Kandidaten für den Landtag gewonnen haben. Das Ergebnis: einstimmig. Herzlichen Glückwunsch! Gemeindevertreter, CDU-Ortsverbandsvorsitzender und seit April 2011 Fraktionsvorsitzender der CDU-Fraktion im Kreistag von Nordwestmecklenburg. Ich wünsche Dir, lieber Thomas, viel Erfolg und Kraft für die kommenden Monate. 

 

Gerhard Rappen und Thomas Grote (r.)

10. Oktober 2015 ►Gute Freunde

Ein Jahresende ist der perfekte Moment, um ein Jahr Revue passieren zu lassen. Keine Angst, bis Silvester sind es natürlich noch einige Tage. Aber ich erinnere mich an meine eigenen Worte, die ich zum Jahresende 2014 auf meiner Homepage niedergeschrieben habe: „Manchmal sieht man Kollegen, Freunde und Familie aber auch sehr selten, weil die Zeit für einen Kaffee oder ein Essen zu fehlen scheint. Aber Freundschaften und Familie muss man pflegen. Das ist mir leider in diesem Jahr nicht immer gelungen. Ich bedaure dies sehr und gelobe Besserung“. In der Tat, aber ich habe mich in dieser Hinsicht verbessert. Umso mehr freue ich mich, wenn Freunde in Berlin nach Berlin reisen. Rita, eine langjährige „Wegbegleiterin“ und sehr gute Freundin hat am Wochenende ihren Geburtstag in Berlin gefeiert – und im Schlepptau hatte sie viele, viele Freunde und Bekannte, die ich aus meiner Frankfurter Zeit noch kenne und oft vermisse. Ich habe mich sehr gefreut, dass die „Mannschaft“ aus Hessen meiner Einladung in den Deutschen Bundestag gefolgt ist, denn eine persönliche Bundestagsführung ist bei einem Berlinbesuch unbedingt Pflichtprogramm.

 

   

Mit meinem Mann Kurt und Rita

 

Mit Freunden und Bekannten vor der Reichstagskuppel

 

8. Oktober 2015 ►Deutsch-Kasachische Regierungskommission

Kasachstan zeichnet sich durch vielfältige Facetten aus, insbesondere kulturell hat der neuntgrößte Staat unserer Erde viel zu bieten – reich an Religionen und Ethnien. Kasachstan beherbergt neben rund 50 Ethnien auch deutschstämmige Bewohner Im Jahr 1895 gab es bereits erste deutsche Niederlassungen in der Gegend um Akmolinsk. Eine kasachische Statistikagentur bezifferte 2012 die Zahl der „Kasachstandeutschen“ auf rundgerechnet 180.000. Gemeinsam mit Kollegen des Deutschen Bundestages sowie Hartmut Koschyk, Beauftragter der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, haben wir unsere Landsleute in Kasachstan im Rahmen der Deutsch-Kasachischen Regierungskommission kennengelernt und uns über gemeinsame Projekte ausgetauscht. Unter anderem haben wir auch den russlanddeutschen Unternehmer Alexander Lorenz getroffen, der in Akmol eine Hähnchenfabrik führt. Es ist mir ein besonderes Herzensanliegen, die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Kasachstan und Deutschland zu intensivieren. In diesem Jahr war ich bereits mit einer mecklenburgischen Delegation von Unternehmern, Repräsentanten der IHK zu Schwerin sowie Vertretern der Staatskanzlei und des Wirtschaftsministeriums in Kasachstan, um konkrete Projekte ins Leben zu rufen. Kasachstan benötigt vor allem Know-how, um die wirtschaftliche Kompetenz weiterzuentwickeln, insbesondere unser erfolgreiches „Duale Ausbildungssystem“ ist dort zu Lande sehr gefragt.

 

   

Die deutsche Delegation 

 

Delegationsleiter Hartmut Koschyk

 

   

Unterzeichnung des Kommuniqués - Vizeaußenminister Dr. Alexej Volkov 

und Hartmut Koschyk

 

Teilnehmer der 12. Sitzung der Deutsch-Kasachischen

Regierungskommission

 

       

"Karin Strenz" in kyrillischen Buchstaben

 

Astana bei Nacht

 

Delegation vor der Hähnchenfabrik

 

   

Besuch einer katholischen Kirche

 

Besuch einer evangelischen Kirche

 

2. Oktober 2015 ►Brief aus Berlin - 25 Jahre Deutsche Einheit

"Liebe Leser,

ein Blick in meine Vita verrät, dass ich vor 25 Jahren als Sonderschullehrerin tätig war. Eine kurze Zeitreise: Es war der 10. November 1989. Wie gewohnt trat ich meinen Weg zu Arbeit an, eine Sonderschule in Magdeburg. Doch etwas war an diesem Morgen anders, kein Kinderlärm, kein Gerangel auf dem Schulhof. Gähnende Leere kam mir bei Eintritt in das Schulgebäude entgegen. Nur wenige Schüler und Lehrer gerieten in mein Blickfeld, unter den Wenigen die Direktorin. Wie groß war die Freude der Direktorin, als sie mich, die „systemtreue“ Kollegin antraf. Sie berichtete mir von den Ereignissen der Nacht. Wie bitte? Die Mauer ist gefallen? Kein Traum, es ist die Wirklichkeit! Kein Fernseher, kein Radio, kein Telefon in meiner Wohnung. Hätte die Schulleiterin nichts berichtet, säße ich wohl heute noch dort und nicht hier im Deutschen Bun-destag. So erlebte ich den „historischen Spatenstich“, den Anfang zum Weg der Deutschen Einheit! ... " (Auszug)

 

Hier klicken, um den kompletten Brief aus Berlin zu lesen

 

 

30. September 2015 ►Berliner Eurasischer Klub in Brüssel

Der Berliner Eurasische Klub (BEK) ist eine Plattform für Politiker und Experten aus Deutschland und der EU, um mit den Staaten des Eurasischen Wirtschaftsraumes, der Eurasischen Wirtschaftsgemeinschaft und zentralasiatischen Staaten ins Gespräch zu kommen. Der Klub wurde am 7. Februar 2012 ins Leben gerufen. Kanzlerin Merkel sagte damals: Und "Ich glaube, dass dieser Klub ein Instrument der engeren Zusammenarbeit und auch des besseren Kennenlernens werden kann. Insofern ist es sicherlich sehr gut, wenn wir neben den Regierungskonsultationen oder neben den Regierungskontakten auch solche Institutionen haben, in denen Fragen beiderseitigen Interesses diskutiert werden können.“ Diesen Worten kann ich mich nur anschließen, denn eine gemeinsame Kooperation der Regionen Deutschlands und des zentralasiatischen Raums ist vorteilhaft für beide Seiten. Heute tagt der BEK im Herzen Europas, in Brüssel.

 

   

Mit Vizeaußenminister Alexey  Volkov und S.E. Bolat Nussupov,

kasachischer Botschafter in Deutschland

 

Tagung in Brüssel

 

 

26. September 2015 ►Insel Pokal auf der Insel Poel - Einsatz im Klützer Winkel

Als Tochter eines Feuerwehrmannes kam für mich heute nur ein Termin in Frage, der Inselpokal auf der Insel Poel. Bundesweit versammelten sich heute hier zahlreiche Feuerwehren zu einem  anspruchsvollen Kräftemessen ihrer Fähigkeiten. Harte Trainingsstunden haben die Kameradinnen und Kameraden hinter sich. Die Kraftanstrengung eines jeden einzelnen Teammitgliedes war unverkennbar, jeder hat sich darum bemüht, sein Bestes zu geben und gleichzeitig hatten sie währenddessen viel Freude. Ehrenamt kann auch Spaß machen, das gehört einfach dazu. Denn auf die Kameradinnen und Kameraden werden Einsätze zukommen, die ihnen ganz viel Verantwortung, Ausdauer und Fingerspitzengefühl abverlangen werden. Auch im Klützer Winkel hat es heute wieder einen groß angelegten Einsatz gegeben. Im Ostseebad Boltenhagen wurde eine gehandicapte ältere Dame vermisst, woraufhin sich die Feuerwehren der ganzen Region zu einer Suchaktion zusammenschlossen. Die Suche wurde erfolgreich abgeschlossen, die Dame wurde einige Orte weiter wiedergefunden. Eben dies setzt enorm hat viel Know-how und Koordinierung voraus. Das, was die freiwilligen Helfer hier geleistet haben, kann man nicht hoch genug schätzen. Danke!

 

   

 

 

 

 

   

 

 

 

 

   

 

 

 

 

25. September 2015 ►Landtagsnominierung von Stephan Krauleidis

Heute Abend hat die CDU-Mitgliederversammlung ihren Kandidaten für die Landtagswahl im kommenden Jahr nominiert. Ich gratuliere Stephan Krauleidis ganz herzlich zur Wahl zum Landtagskandidaten für die Region und wünsche ihm vor allem viel Schaffenskraft für die anstehenden Monate. Viel Erfolg, lieber Stephan!

 

   

Mit Lars Zacher, Stephan Krauleidis 

und Kathy Hoffmeister

 

Nominierung des Landtagskandidaten in Kühlungsborn

 

 

24. September 2015 ►Heimatbesuch im Deutschen Bundestag

Das Fischerehepaar Rettig aus Sternberg hat in diesem Jahr ein besonderes Jubiläum gefeiert. Und zu außergewöhnlichen Anlässen gehört natürlich auch ein originelles Geschenk. Wir kennen uns nun schon viele, viele Jahre und dafür bin ich unendlich dankbar. Sie haben eine Menge für die Region geleistet und sind auch heute noch sehr engagiert. Ich habe mich sehr gefreut, dass sie meiner Einladung nach Berlin und insbesondere in den Deutschen Bundestag gefolgt sind. Es gibt hier so unglaublich schöne Dinge hinter den altehrwürdigen Mauern des Reichstagsgebäudes, aber auch in den modernen Liegenschaften des Deutschen Bundestages, zu entdecken.

 

Mit dem Ehepaar Rettig vor der Kuppel 

 

Auch Herr Sielnd und seine Gattin aus Plau am See besuchten mich im politischen Berlin. Sie hatten das Glück, auf dem legendären Weihnachtsstammtisch meinen Gutschein während der Tombola zu gewinnen. Zwei Übernachtungen im Motel One am Hauptbahnhof und eine persönliche Führung durch den Bundestag. Ein kleiner Hinweis: Diesen Gutschein wird es auch in diesem Jahr wieder geben, vorbeischauen lohnt sich also!

 

Mit Herrn Sieland und Gattin auf der Dachterasse

 

 

21. September 2015 ►Landtagswahlnominierung Wolfgang Waldmüller

Ich habe schon oft erwähnt, dass mein Wahlkreis größer ist als das Bundesland Saarland. Daher überrascht es kaum, dass mein Wahlbereich sage und schreibe sechs Landtagswahlkreise umfasst. Gestern Abend fand im „altehrwürdigen“ Rom - ja, auch wir besitzen so ein „stolzes Örtchen“ im Landkreis Ludwigslust-Parchim - die Nominierungsveranstaltung für den CDU-Direktkandidaten des Bereichs Parchim I statt. Viele Jahre war ich Vorsitzende des CDU-Kreisverbandes Ludwigslust-Parchim und habe unzählige Sitzungen geleitet. Seit 2013 bin ich nun Ehrenvorsitzende und habe den Staffelstab in die verantwortungsvollen Hände von Wolfgang Waldmüller gelegt. Nach langer Zeit habe ich mich daher gefreut, wieder einmal selbst eine Sitzung leiten zu dürfen. Der Landtagsabgeordnete Wolfgang Waldmüller hat in den vergangenen Jahren vieles geleistet, er ist eine starke Stimme für die Bürgerinnen und Bürger rund um Parchim in der Landespolitik. Auch weiterhin möchte er die Politik in unserer Region aktiv  mitgestalten und wir haben ihm dafür den Rücken mit einem eindeutigem Votum gestärkt: 97 Prozent! Viel Erfolg, lieber Wolfgang.

 

 

21. September 2015 ►Spatenstich für die erste Etappe

Geschafft! Gestern habe ich gemeinsam mit dem Spornitzer Bürgermeister Dieter Eckert und Landesverkehrsminister Pegel den ersten Spatenstich für den lang ersehnten und notwendigen Radweg von Alt Brenz nach Spornitz vorgenommen. Ich pflege mit Bürgermeister Eckert schon lange eine vertrauensvolle Zusammenarbeit und weiß um die Kraftanstrengungen, die er in dieses Projekt über Jahre hinweg investiert hat. Wir haben beide zahlreiche Gespräche über dieses Vorhaben geführt. Dieser Abschnitt ist aber nur ein Etappensieg. Nach der Fertigstellung dieser Strecke soll der Anschluss Spornitz-Parchim umgesetzt werden. Leider kommt es hier zu Verzögerungen, da noch nicht alle Grundstücksfragen abgeschlossen wurden. Der Spornitzer Bürgermeister wird dies nun selbst in die Hand nehmen – und alle, die unseren großartigen Dieter Eckert kennen, wissen seine Art, komplexe Sachverhalte möglichst schnell und unkompliziert zu lösen, sehr zu schätzen!

 

 Dieter Eckert (Bürgermeister Spornitz), Henry Topp (Bürgermeister Brenz),

Verkehrsminister Christian Pegel, Kreisbeigeordneter Günter Matschoß

und Landtagsabgeordneter Wolfgang Waldmüller (v.l.n.r.)

 

19. September 2015 ►Kreiserntedankfest auf der Insel Poel

Das Erscheinungsbild unserer wunderschönen Landschaft hat sich in den letzten Wochen blitzschnell verändert. Die Ernte ist im Sack. Statt leuchtender Rapsfelder finden wir auf den weitläufigen Stoppelfeldern nur noch die bunten Blätter der ehemals strahlend grünen Bäume wieder. Nun ist der Herbst also angekommen. Aber so einfach sang- und klanglos verabschieden wir uns nicht in die kühle und graue Jahreszeit. Landesweit feiern in diesen Tagen viele Gemeinden das Erntedankfest. Hier vereinen sich noch einmal alle Kräfte, um die strahlende Kraft der Ernte zu präsentieren. Traditionell besuche ich das Kreiserntedankfest im Landkreis Nordwestmecklenburg und in diesem Jahr zog es uns auf die wunderschöne Insel Poel. Die zahlreichen Landwirte und die unzähligen helfenden Hände haben alles gegeben, um dieses Fest zu einem tollen Erlebnis werden zu lassen. Der besondere Höhepunkt stand gleich zu Anfang auf dem Programm: „Der Einzug der Erntekrone mit Gefolge und Kapelle vom Markt zur Inselkirche“. Es war eine wunderschöne Erntekrone – aber sie war in diesem Jahr nicht konkurrenzlos. Die Insulaner haben ihrer Kreativität freien Lauf gelassen und eine „Erntekrone“ aus Seegras und Muscheln gezaubert. Ein echter Hingucker! Außerdem haben die Landwirte ihr schweres Gerät auf die Straße gebracht und es für diesen besonderen Anlass liebevoll mit ihren eigenen Erträgen verziert. Ihnen gilt ein großer Dank, denn die Erntezeit ist zweifellos eine harte Phase, rund um die Uhr wurde im wahrsten Sinne des Wortes „geackert“, um die notwendigen Zutaten für unser täglich Brot bereitzustellen. 

 

   

Mit Jörg Haase, Kreisvorsitzender des Bauernverbandes

und Gudrun Helmig, Vorsitzende des Landfrauen-

vereins Nordwestmecklenburg

 

Mit Gabi Richter, Bürgermeisterin der Insel Poel, 

Rapsblütenkönigin Lisa und Landrätin 

Kerstin Weiss

 

       

 

 

 

 

 

 

   

Die traditionelle Erntekrone

 

Die "Ostsee"-Erntekrone

 

17. September 2015 ►Rund um die Sicherheit

Politische Bildung ist enorm wichtig, um Zusammenhänge des politischen Betriebes zu erkennen und die politische Beteiligung der Gesellschaft zu fördern. Auch die Jugendorganisation der CDU, die Junge Union, ist stets darum bemüht, Veranstaltungen dieser Art zu organisieren. Ich habe mich sehr über die Einladung der Jungen Union des Landkreises Rostock gefreut, die interessierte Bürgerinnen und Bürger zu einem Infoabend in Teterow zum Thema Sicherheitspolitik eingeladen hat. Die heutige Zeit ist sehr schnelllebig, wir bekommen jeden Tag so viele neue Informationen, sodass man oft nicht die Zeit findet, sich vertiefend über dieses und jenes Gedanken zu machen. Eine Eilmeldung jagt die nächste auf unseren Smartphones. Gestern Abend haben wir uns die Zeit genommen, um tiefgehende Gespräche über sicherheitspolitische Themen zu führen. Denn Sicherheit geht uns alle an!

 

   

Gespräch im Mehrgenerationenhaus Teterow

 

Mit Hannes Dettmann, Kreisvorsitzender der Jungen Union Landkreis Rostock, Brigadegeneral von Sandrart  und Organisatorin Susann Conrad

 

16. September 2015 ►Die Mittwochsrunde zu Wismar

Alle 14 Tage treffen sich Wismarer Unternehmer und interessierte Personen in einer Lokalität der Hansestadt, um gemeinsam mit Gästen aus Wirtschaft, Kultur und Politik Gedanken auszutauschen. Gestern nun hatte ich die Ehre, die „Mittwochsrunde zu Wismar“ im Steigenberger Hotel am Markt zu treffen. Nicht eine, nicht zwei sondern ganze drei Stunden haben wir lebhaft über Themen, die uns alle bewegen, diskutiert. Die Lage in der Ukraine, die Bilanz des Afghanistaneinsatzes und natürlich die aktuell brisante Situation der Flüchtlinge haben uns sehr bewegt. An so einem Abend möchte ich natürlich kein Referat halten, ich bin froh über jede Anregung und neue Idee! Viele neue Gedanken und habe ich gestern Abend mitgenommen. Herzlichen Dank für die tollen Gespräche.

 

 

 

16. September 2015 ►Innovatives Institut und leistungsfähige Unternehmer

In meinem Wahlkreis, genauer im Ostseebad Kühlungsborn, befindet sich das Leibnitz-Institut für Atmosphärenphysik (IAP Kühlungsborn) und es zählt unter den Wissenschaftlern zu den Besten seiner Art weltweit. Das renommierte Institut beschäftigt sich vorrangig mit drei Untersuchungsfeldern: Die Erforschung der Mesosphäre und unteren Thermosphäre, die Kopplung der atmosphärischen Schichten sowie die langfristigen Veränderungen in der mittleren Atmosphäre. Hört sich im ersten Moment alles kompliziert an, die Mitarbeiter geben sich jedoch große Mühe alles glasklar und verständlich zu erklären. Ein Besuch kann ich nur jedem empfehlen. Das IAP Kühlungsborn ist über die Landesgrenzen hinaus unterwegs, um für die genannten Bereiche Untersuchungen durchzuführen – gerade die Antarktis und die nördliche Region rund um Norwegen eignen sich bestens dazu. Direktor Prof. Franz-Josef Lübke berichtete auch stolz von seinem neuen Anbau. Das Besondere: Sowohl die Kosten als auch der Zeitrahmen des Baus wurden NICHT eingehalten. Nun sind wir aber nicht in Berlin, sondern in Mecklenburg. Ergebnis: 10% Kosteneinsparung und dazu hat sich die Bauzeit noch um 2 Monate verkürzt. Respekt, den Architekten sollten wir unbedingt für einige bekannte Projekte in Deutschland weiterempfehlen!

 

Mit Direktor Prof. Franz-Josef Lübke

 

Fundament- und Wegebau, Brücken- und Straßenbau, Gewerbebau, Wohnungsbau, Denkmalschutz … Wer sich darum kümmert? Nein, keine weitere Aufzählung, denn um all diese Bereiche kümmert sich eine Firma in der wunderschönen Hansestadt Wismar: Die Bauunion Wismar. Dazu bedarf es eine Menge Wissen und Fachverstand und natürlich Man-Power. Rund 100 Mitarbeiter kümmern sich um einen möglichst reibungslosen Ablauf der zahlreichen Aufträge. Zudem bietet das Unternehmen, das in diesem Jahr sein 25-jähriges Jubiläum feierte, die Möglichkeit, verschiedene Ausbildungen wie zum Beispiel Maurer, Zimmerer, Baugeräteführer oder Bürokauffrau zu erlernen. Die Geschäftsführer Herr Hinrichs und Herr Sachse informierten mich auch über die verschiedenen Auftragsgebiete, so sind sie nicht nur im Norden Deutschlands aktiv, sondern führen auch für internationale Partner Arbeiten aus. Über 2500 Fundamente für Windkraftanlagen wurden hier in Wismar für verschiedene Länder produziert. Insbesondere der Betriebsstätten-Standort selbst trägt die Handschrift der Bauunion, die sich mit Leidenschaft dem Denkmalschutz verschrieben hat. Die Sanierung der Georgenkirche war eines der Highlights in der Firmengeschichte. Aber auch das Wismarer Rathaus, das Zeughaus und das Phantechnikum finden sich auf einer langen Liste zahlreicher Projekte wieder.

 

Mit den Geschäftsführern Jörg Hinrichs und Holger Sachse

 

Dieses Gefühl, die Sehnsucht nach einem anstrengenden Arbeitstag ins Bett zu fallen, die Augen zu schließen und entspannt und wohlfühlend die Nacht zu verbringen, wer kennt das nicht? Nun wissen wir alle, dass eine optimale Erholung auch Bedingungen voraussetzt. Dazu gehört in erster Linie eine hochwertige und bequeme Matratze, denn viele „Möchtegern-Qualitätsmodelle“ können einem auch den Schlaf rauben. Gerade Menschen mit akuten Rückenerkrankungen setzen auf Qualität – und das aus gutem Grund. Gut, dass wir in unserer Nähe einen bekannten und hochprofessionellen Matratzenhersteller finden. Das MALIE Matratzenwerk in Warin zeichnet sich durch ein umfangreiches Sortiment aus. Der Grundstein des heutigen Betriebs wurde 1930 in Wismar gelegt, anschließend wurde das Werk 1952 nach Warin verlegt und 1992 privatisiert. Das etwa 100-Mann starke Team um Geschäftsführer Bernd Kessler bedient auch internationale Kunden, wie etwa aus China oder der Schweiz. Aber auch ein direkter Werksverkauf für Privatkunden ist am Standort möglich. Leider, und das hören wir bundesweit immer öfter, fehlen dringend benötigte Fachkräfte. Damals bekam das Unternehmen hunderte Bewerbungen, heute ist die Freude schon groß, sofern überhaupt eine Bewerbung im Postkasten landet.  

 

 

 

15. September 2015 ►Landwirte in Nordwestmecklenburg

Wunderschön blühende Raps- und Getreidefelder und grasende Kühe auf den weitläufigen grünen Wiesen haben in den letzten Monaten das Bild unseres schönen Bundeslandes geprägt. Zwischen den Terminen meiner Sommertour habe ich diesen Anblick entlang der zahlreichen Landstraßen sehr genossen. Aber diese Flächen und Tiere stellen nicht nur schöne Motive dar, sie sind auch ein erheblicher Wirtschaftsfaktor für unsere Region. Daher war es mir ein persönliches Anliegen, Bauern und Landwirte persönlich zu treffen, mich über die Arbeit aber auch über ihre Sorgen zu informieren. 

 

Hier klicken, um den Imagefilm des Bauernverbandes M-V zu sehen

 

Gemeinsam mit Jörg Haase, Vorsitzender des Bauernverbandes Nordwestmecklenburg sowie Petra Böttcher, Geschäftsführerin des Verbandes, steuerte ich zunächst den Hof Redentin e.G. der Familie Tönnsen an. Der Betrieb bewirtschaftet 550 Hektar Land und fokussiert sich auf den Anbau und die Ernte von Weizen, Raps, Gerste und Roggen – kurzum: ein reiner Ackerbaubetrieb. Strenge Vorgaben und bürokratische Hürden beeinträchtigen jedoch zum Teil die Arbeit. Die Flächen liegen in einem Vogelschutzgebiet, was zur Folge hat, dass nur bestimmte Pflanzen angebaut werden dürfen und  dies schränkt gleichwohl die wirtschaftliche Flexibilität ein. Aber auch die Dokumentationspflicht, und das haben wir von der Union schon oft kritisiert und mehrfach an Arbeitsministerin Andrea Nahles herangetragen, stellt für viele Firmen ein „bürokratisches Monster“ dar. Dieser Betrieb ist aber nur einer von vielen, dem diese gesetzlichen Vorgaben zu schaffen machen. Ich werde daher weiterhin mit meinen Kollegen ein Signal zur Überarbeitung dieser Dokumentationspflicht an die zuständigen Gremien herantragen.

 

Mit Jörg Haase (l.) und dem Ehepaar Tönnsen 

 

Anschließend besuchte ich die Schünemann/Taube GbR in Lübow. Auch dieses Unternehmen konzentriert sich auf den Ackerbau. Geschäftsführer Schünemann berichtete mir, dass er beim Mindestlohn selbst keine Probleme sieht. Dennoch fordert auch er Nachbesserungen, denn die Nachweispflicht und die damit verbundenen Sonderregelungen der Arbeitszeiten gerade in der Erntezeit stellen erheblich Herausforderungen dar. Darüber hinaus leiden gerade Kleinbauern unter einer enormen Pachtexplosion. Der Bodenrichtpreis für Ackerland ist in den vergangenen Jahren stark gestiegen. Diese Entwicklung trifft insbesondere die Landwirte schwer, die auf Pachtflächen angewiesen sind, um ihre Betriebe aufrecht zu erhalten. In vielen Fällen, und das zeigt die Praxis klar, ist das Zupachten benötigter Flächen schier unmöglich geworden. Ich möchte in aller Deutlichkeit betonen, dass es eine moralische Verpflichtung ist, unseren einheimischen und angestammten Familienbetrieben, die in der Regel über mehrere Generationen betrieben werden, die Möglichkeit zu bieten, solche Flächen in einem vertretbaren Rahmen erwerben zu können. Nur zu oft wird betont, wie stolz wir auf unsere heimischen Produkte sein können. Das stimmt! Aber wie lange noch, wenn sich diese Unternehmen an der Grenze des Machbaren, ja an der Existenzgrenze bewegen müssen?

 

Auf dem Hof der Schünemann/Taube GbR

 

Weiter ging es zur Agrarprodukt e.G. in Rüting. Geschäftsführer Jens Oldenburg, 18 weitere Mitarbeiter sowie zwei Lehrlinge kümmern sich um 400 Kühe und weitere Tiere. Insgesamt umfasst der Agrarbetrieb etwa 1000 Tiere. Seit 1991 ist man stets darum bemüht, eigene Lehrlinge auszubilden und anschließend als volle Arbeitskraft weiter zu beschäftigen. 11 Auszubildende eigneten sich hier ihr Knowhow an und zehn fanden in Rüting zugleich eine berufliche Zukunft. Das ist eine stolze Quote. Das Highlight meiner Tour bekam ich spontan hier zu Gesicht: Während der Besichtigung der Liegenschaften trafen wir auf eine kalbende Kuh – und jeder, der bereits die Gelegenheit bekam, ein neugeborenes Kälbchen zu sehen, weiß um die besondere Anziehungskraft dieser niedlichen Tierchen.

 

Das neugeborene Kälbchen

 

Nichtsdestotrotz war ich nicht nur vor Ort, um die schöne Seite der Medaille zu bestaunen, sondern auch die Kehrseite. Stichwort Milchpreis. Es hagelte in den vergangenen Wochen zahlreiche Kritik bezüglich des Auslaufens der Milchquote. Aber die Milchquotenregelung hat ihre Ziele nicht erreicht. Sie konnte sie auch nie erreichen, weil staatliche Markteingriffe vom Prinzip her nie auf Dauer funktionieren können. Und eines ist in diesem Zusammenhang besonders abstrus: Die herkömmlichen Discounter verkaufen dieses wertvolle und elementare Grundnahrungsmitteln, ich möchte hier kein Blatt vor dem Mund nehmen, zu buchstäblichen „Schrottpreisen“. Dieser unerträgliche Zustand macht es den Milchbauern unmöglich, einen Betrieb wirtschaftlich zu führen, geschweige denn persönlich davon leben zu können. Ich finde das moralisch zutiefst verwerflich. Herr Oldenburg berichtete mir auch von immensen Auswirkungen der bürokratischen Konstrukte aus Brüssel. Hier werden knallhart Verordnungen erzwungen, die hinten und vorne keinen Sinn ergeben. Nehmen wir ein konkretes Beispiel: Für Gülle und Jauche musste bisher mindestens eine Lagerkapazität von sechs Monaten garantiert sein, die Lagerung erfolgt in speziellen Güllebehältern. Die Lagerungsfrist wurde nun durch einen Beschluss verlängert, was wiederum zur Folge hat, dass die Bauern einen weiteren, sicher nicht ganz billigen Güllebehälter erwerben müssen. Damit noch nicht genug, denn es warten noch zahlreiche Hürden, bis eine Installation überhaupt denkbar ist: Zunächst die Erstellung eines Gutachtens, ob denn der Behälter überhaupt geeignet ist, auf dem Grund und Boden des Bauers gebaut werden zu können - obwohl dort schon ein Behälter steht-, anschließend eine Baugenehmigung und so weiter und so fort. Als würde das noch nicht ausreichen, gibt es zusätzlich hochgradig komplexe Gülleverordnungen, wer wann und wieviel überhaupt verbrauchen darf. Die mecklenburgischen Bauern, die ich kennengelernt habe, schätzen ihr Hab und Gut, das ist auch nicht außergewöhnlich, denn es bildet ihre Existenzgrundlage – warum sollten sie ihre eigene Existenz, ihren Acker, dann freiwillig überdüngen und ihn damit langfristig schädigen?  

 

   

Mit meiner Mitarbeiterin Raina Basler  und Jens Oldenburg

 

Erinnerungen an alte Zeiten

 

   

Niedliche Kälber im frischen Stroh

 

Nachwuchs in Sicht ...

 

Zu guter Letzt besichtigte ich ein Unternehmen, das für die gerade benannten Landwirte von großer Bedeutung ist.  Die Schmahl HaGe Landtechnik GmbH in Upahl ist zuständig für die Instandhaltung und Reparatur sowie die Vermietung von Landtechnik. Nicolaus Schmahl beschäftigt am Standort Upahl rund 44 Mitarbeiter, die besonders in der Erntezeit gefordert sind.

 

Auf dem Hof der Schmahl HaGe Landtechnik GmbH

 

Diese Termine sind sehr wichtig. Es stapeln sich in meinem Postfach oft unzählige Stimmen für oder gegen Projekte und Maßnahmen. Aber man kann nicht alles nur vom Schreibtisch her aufnehmen und bearbeiten. Daher bin ich dankbar über die gesammelten Erfahrungen und Informationen. Es ist mir persönlich unglaublich wichtig, diese auch zu verarbeiten und an die zuständigen Ansprechpartner heranzutragen. Diese Informationen bilden eine gewichtige Grundlage für die Möglichkeit, etwas zu verändern, verbessern oder weiterzuentwickeln.

 

Ein Erntedank-Schlückchen

 

Apropos Landwirtschaft, am Samstag findet auf der wunderschönen Insel Poel das Kreiserntedankfest statt. Ich werde vor Ort sein und freue mich auf zahlreiche Begegnungen, sprechen Sie mich einfach an.

 

 

14. September 2015 ►Informationswochen der Integrationsfirmen

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Integrationsfirmen hat in dieser Woche deutschlandweit das Projekt „Informationswochen der Integrationsfirmen“ organisiert. Inklusion und Integration sind im Deutschen Bundestag stets oben auf der Prioritätenliste, daher bin ich erfreut, dass wir die im Rahmen dieser Veranstaltung die Gelegenheit bekamen, inklusive Unternehmen zu besuchen und sich darüber hinaus insbesondere über die erfolgreiche Integrationsarbeit zu informieren. In meinem Wahlkreis hat das Dienstleistungsunternehmen AkkuRat Wismar GmbH zusammen mit dem Verein „Das Boot“ eingeladen, um genau dies zu ermöglichen. Es hat sich zur Aufgabe gemacht, schwerbehinderte Menschen sowohl durch dauerhafte Arbeit und Beschäftigung als auch begleitend in ihrer beruflichen Entwicklung zu unterstützen. In der Wismarer Küche „Die Möwe“ wird ihnen die Chance geboten, für Schulen, Kindergärten oder eben auch für die Wismarer Werkstätten zu kochen. Neben der Besichtigung der Küche durfte ich mir ein persönliches Bild über die Arbeitsabläufe machen. Am Ende des Termins war glasklar: Die Firma und das gesamte Team leisten eindeutig Großartiges. Danke für Ihr Engagement.

 

   

Mit Thilo Werfel, Geschäftsführer der Wismarer Werkstätten und

Kristina Brossog, Geschäftsführerin AkkuRat GmbH

 

Küchenleiter Jörg Zinn

 

11. September 2015 ►St. Nikolaibankett in Wismar

Im Herzen der Wismarer St. Nikolai-Kirche wurde wieder ausgiebig aufgetischt – eine pürierte Erbsensuppe mit Räucheraalstreifen, anschließend eine leckere Filetpfanne mit Stampfkartoffeln und Feldsalat und zum krönenden Abschluss ein leckeres Eis. Das alles hatte natürlich einen guten Grund, denn bereits zum 7. Mal luden Thomas Agerholm, Geschäftsführer der HW-Leasing GmbH und die St. Nikolai Gemeinde zum traditionellen Nikolaibankett ein. Ein stolze Summe von 9000 € sind im Rahmen dieser Spendenveranstaltung für die Restaurierung des altehrwürdigen Schabbell-Epitaphs, auf dem der bedeutende Wismarer Bürgermeisters Dr. Hinrich Schabbel und seine Ehefrau Anna Dargun abgebildet sind, zusammengetragen worden. Fabelhaft! Das kulinarische Angebot wurde durch den musikalischen Auftritt von Sänger Ernest Clinton abgerundet, der uns mit seinem Song „Mademoiselle Ninette“ und weiteren Highlights aus Soul, Pop und Gospel verzauberte.

 

   

Mit Thomas Agerholm

 

Gut besuchtes Bankett

 

1. September 2015 ►24. Jahrestag der Unabhängigkeit Tadschikistans

Zwischen Usbekistan, Kirgisistan, China und Afghanistan liegt das zentralasiatische Land Tadschikistan – es feiert in diesen Tagen das 24. Jubiläum seiner Unabhängigkeit. Anlässlich dieser besonderen Feierlichkeiten lud der tadschikische Botschafter in der Bundesrepublik Deutschland, Seine Exzellenz Maliksho Nematob, zahlreiche Gäste aus Politik, Wirtschaft und Kultur ein, um diese Errungenschaft zu feiern und an die Höhepunkte und Wendepunkte, die es bis dahin zu bewältigen galt, zu gedenken. Landestypische Speisen und  traditionelle Tänze ließen uns für einen Abend in die tadschikische Kultur eintauchen.

 

 V.l.n.r.: S.E. Ashot Smbatyan – Botschafter von Armenien, S.E. Maliksho Nematov – Botschafter von Tadschikistan – Gastgeber, S.E. Parviz Shakhbazov – Botschafter von Aserbaidschan, S.E. Vladimir Grinin – Botschafter von Russland, S.E. Hüseyin Avni Karslioglu – Botschafter der Türkei,S.E. Jumaa Mubarak Al  Junaibi – Botschafter Vereinigte Arabische Emirate, S.E. Bolat Nussupov – Botschafter von Kasachstan, Prof. Dr. Rainer Lindner – Geschäftsführer Ostausschuss der deutschen Wirtschaft, Kourosh Pourkian – Honorarkonsul der Republik Tadschikistan, S.E. Herr Toyly Ataev – Botschafter von Turkmenistan, S.E. Herr Durbek Amanov – Botschafter von Usbekistan, S.E. Herr Erines Otorbaev – Botschafter von Kirgisistan, Herr Abid Najib – Botschaftsrat der Botschaft Afghanistan

 

29. August 2015 - Tag 10 der Sommertour - Immer wieder einen "Abstecher" wert

Immer wieder einen "Abstecher" wert. Dieses Mal war es eine Einladung zum Sommerfest der Freiwilligen Feuerwehr Plau am See, veranstaltet mit den Mitgliedern des Fördervereins derselben. Mich als Mitglied und Förderin zu gewinnen, war kein großes Kunstwerk, obwohl sich der Vorsitzende des Fördervereins, Jens Fengler, sehr charmant bemüht hat, um mich zu werben. Warum keine große Kunst? Da ich als Tochter eines Feuerwehrmannes eine fast angeborene Affinität zu den Kameradinnen und Kameraden habe, die beim Ertönen der Sirenen alles stehen und liegen lassen, wenn’s brennt, sich in die blauen Uniformen und glänzenden Helme "schwingen", um Leben zu retten und dem Feuerteufel auf den Leib zu rücken. Gerade die an Lebenserfahrung etwas reiferen Plauer Einwohner erinnern sich noch wie gestern an den verheerenden Rathausbrand. Mein Vater war beim Löschen damals dabei und als Brandursachenermittler gefordert. An diesem Abend aber war Zeit zum klönen und feiern auf dem Programm. Und wenn am Morgen drauf jemand tatsächlich einen Brand haben sollte, dann sicher von der Art, der keinerlei Ermittlung bedarf. ;)

 

   

Mit Rüdiger Hoppenhöft und meinem Mann Kurt

 

Mit Wehrführer Ronny Ax (l.) und Fördervereinsvorsitzender

Jengs Fengler (r.)

 

   

retten - löschen - bergen - schützen

 

Musikalische Unterhaltung durch den Shanty-Chor

 

25. August 2015 - Tag 9 der Sommertour - Helfende Hände

Der Tag begann mit einem Abstecher in den KaSo-Verein Wismar - ein wunderbarer Ort, in dem sich Menschen treffen, in Handarbeit mit viel künstlerischem Geschick aus Stoffen tolle Sachen herstellen, an denen sich später andere erfreuen. Ich nutzte erneut die Gelegenheit, um Kleidung vorbeizubringen, die auf unkomplizierte Art und Weise weitergereicht wird.

 

Kreative Hände im KaSo-Verein

Weiter ging es in das Hanse-Klinikum. Auch hier nahm man sich viel Zeit, um mir alle Stationen zu zeigen. Insbesondere die Entbindungsstation, in der täglich neue Erdenbürger das Licht unserer Welt erblicken, macht hier alle sehr stolz. Ein Haus mit großem Potential, welches aber auch, wie schon in Bad Doberan gehört, sehr unter den bürokratischen Belastungen leidet. Und wie will man Qualität real messen? Da gibt es in den nächsten Wochen und Monaten noch reichlich Beratungsbedarf. Besonders schön ist das Angebot, jederzeit wieder ins Haus einkehren zu dürfen.

 

 

Anschließend erkundete ich die Wismarer Werkstätten. Seit der Wende finden hier in unzähligen, unterschiedlichen Einrichtungen sowohl Junge als auch an Lebensjahren Ältere eine Heimat und einen Arbeitsplatz, trotz Handicap. Und diese Menschen, die ich ganz persönlich im Gespräch kennenlernen durfte, wissen den Wert von Arbeit unglaublich zu schätzen. Sie sind Zulieferer für die Automobilindustrie - und die Auftragsbücher sind voll. Größer wäre die Freude allerdings, wenn nach der Arbeit der Verdienst nicht den KdU-Leistungen zum Opfer fiele. Da hat Politik durchaus eine Chance, neue Wege zu gehen, um diese Lebensleistung zu honorieren. Und ganz richtig: "Es braucht ganz verschiedene Menschen, damit die Welt sich dreht."

 

   

 

 

 

Der krönende Abschluss eines solchen Tages ist immer der Kreisjugendring. Alle Beteiligten, darunter auch der Stadtjugendring, Street Walker und Vertreter von Projekten, stellten ihre ambitionierte Arbeit vor. Auch hier waren die Themen Antragsstellung, Fördertöpfe und Bürokratie ein Thema. Der Kleinste in der Runde machte die größte Welle. Der Vorsitzende des Kinder- und Jugendparlamentes, Ingolf Holst, stellte die Arbeit des Gremiums vor, Ziele, Pläne, zurückliegende Events... Ein durch und durch gesellschaftspolitisch interessierter junger "Mann", der irgendwann mal Moderator werden möchte. Das rhetorische Potential hat er jedenfalls schon mal. In seiner Gegenwart zu Wort zu kommen, ist eine Herausforderung - und er ist  noch so jung. Jedenfalls werde ich ihm und seinen erwachsenen Mitstreitern jederzeit zur Seite stehen, wenn sie Unterstützung brauchen. Es lohnt sich.

 

Kinder- und Jugendparlamentsvorsitzender

Ingolf Holst

 

 

22. August 2015 - Tag 8 der Sommertour - DRK Sommerfest in Sternberg und Lübzer Turmfest

Bereits zum 15. Mal findet das DRK-Sommerfest in Sternberg statt. Dieser Tag war – wie schon die Jahre zuvor – ein Tag, der die Generationen verbindet. Jung und Alt sind hier auf ihre Kosten gekommen. An verschiedenen Ständen konnten sich die Besucher über Themen, die ihnen am Herzen liegen, informieren. Eine Kindertanz- und Seniorentanzgruppe, Jagdhornbläser und andere musikalische Talente sorgten für eine perfekte Unterhaltung. Aber auch in kulinarischer Hinsicht blieb den zahlreichen Gästen nichts verwehrt: Schwein am Spieß, Räucherfisch, und Kuchen sorgten für zufriedene Gesichter. Dieses Sommerfest ist zugleich immer ein persönlicher Anlass, das Ehrenamt zu würdigen. Auch wenn Sie, liebe Leser, es sehr oft auf den Bildschirmen ihrer Smartphones und PC´s lesen, man kann es einfach nicht oft genug wiederholen, denn dies ist kein Selbstverständnis: Danke für Euer sensationelles Engagement!!

 

   

Mit Olaf Steinberg DRK Kreisgeschäftsführer Steffen Kahnert

 

Gut besuchtes Sommerfest

 

   

Feuerwehrshow der ganz Kleinen

 

Jagdhornbläser aus Wamckow

 

Sie kennen den Lübzer Amtsturm nicht? Nein? Das glaube ich Ihnen nicht! Sie kennen das Lübzer Pils? Dann kennen Sie auch den Lübzer Amtsturm! Dieser ist quasi weltbekannt, denn seit Jahrhunderten ziert er das Etikett unseres einzigartigen mecklenburgischen Bieres, das in alle Himmelsrichtungen exportiert wird. Nun staunen Sie. Aus dieser Tradition heraus ist das alljährliche Turmfest entstanden, auf dem die Brauerei ihr „Wahrzeichen“ würdigt. Eine Mischung aus Musik, Spaß und Leckereien konnten die Besucher am Wochenende in Lübz erleben und genießen.

 

   

Mit Wolfgang Waldmüller, Inge Arnhold und Gerd-Holger Golisz

 

Bierfass-Anstich mit Brauerei-Chef Willi Horn und

Bürgermeisterin Gudrun Stein

 

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